Da verheiratete Paare im Vergleich zu Lebensgemeinschaften finanziell benachteiligt waren, hat das Land Oberösterreich nun nachgebessert und die Familienhilfe auf neue Beine gestellt.

Die Familienhilfe ist eine Leistung des Sozialressorts um Eltern und Kinder in Krisensituationen unter die Arme zu greifen. Die soziale Staffelung hat Verheiratete bisher benachteiligt, da im Gegensatz zu Lebensgemeinschaften hier das gesamte Haushaltseinkommen als Berechnungsgrundlage herangezogen wurde.

Kostenneutralität

Diese Ungleichbehandlung wird nun auf Drängen der FPÖ ausgemerzt. „Die Sozial-Landesrätin hat auf unser Hinwirken im heutigen Ausschuss ein neues Modell vorgestellt“, gibt sich FP-Klubobmann Herwig Mahr in einer Aussendung erfreut.

Den Antrag dazu hat die FPÖ bereits im Oktober 2017 gestellt. Aufgrund der angespannten Finanzlage im Sozialressort pochte Mahr darauf, dass die neu geregelte Familienhilfe kostenneutral bleibt.

Durch die Reform soll es jedenfalls zu einer Verwaltungsvereinfachung kommen. Vorgestellt wird das neue Familienhilfe-Konzept im Herbst, bis dahin müssen noch einige Detailfragen bearbeitet werden.