Vergangenen Donnerstag ereignete sich in einem Wiener Gemeindebau der mittlerweile neunte Frauenmord in diesem Jahr. Seit 2015 stiegen die Tötungsdelikte an Frauen massiv an, wie Wochenblick berichtete. Doch gerade dieser neunte Frauenmord wurde zum Spielball der Politik. Sogar der Bundeskanzler meldete sich zu Wort. Erst jetzt, weil der mutmaßliche Täter des neunten Frauenmords ein Einheimischer ist, kampagnisieren die Grünen und verklären ihn zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem. Die FPÖ ist empört.

Vor genau fünf Jahren – am 4. Mai 2016 – erschütterte der brutale Mord an Maria E. ganz Österreich. Als sie sich auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit befand, zertrümmerte ihr ein illegaler Afrikaner mit einer Eisenstange den Kopf. Die Politik ließ das jedoch weitgehend kalt. Groß war die Sorge, der Fall könnte „instrumentalisiert werden“. Denn Zuwanderungskritiker fühlten sich einmal mehr in der These bestätigt, dass Zuwanderer aus kulturellen Gründen häufiger und brutaler gegen Frauen vorgehen. Und so meldete sich weder der Bundespräsident zu Wort, noch weinten Ministerinnen in Pressekonferenzen.

Grüne „Femizid“-Kampagne

Jetzt nützen vor allem die Grünen den mutmaßlichen Mord eines Wieners an seiner Lebensgefährtin, um ihre Anti-Sexismus-Kampagne unter dem neuen Schlagwort „Femizid“ voranzutreiben. Dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen bekannten Kontrahenten Sigrid Maurers handelt, spiele keine Rolle erklärte sie auf Twitter. Praktischerweise handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen autochthonen Österreicher.

Das Gros der Frauenmorde geht jedoch auf zugewanderte Täter, meist aus dem islamischen Kulturkreis, zurück. Die Frauenmorde durch Zuwanderer wurden weder von den Medien, noch von der Politik derart kampagnisiert. Seit längerem schon bemühen sich linke Kreise, das Thema der zunehmenden Frauenmorde in einem für sie vorteilhafteren Licht darzustellen. In einem Licht, in dem die von ihnen beförderte Massenzuwanderung nicht mehr als kausal aufscheinen soll. So schufen sie den Begriff des „Femizids“. Er bedeutet, dass Männer Frauen töten, weil sie Frauen seien und nicht etwa aus kulturellen oder persönlichen Motiven.

FPÖ: „Verhöhnung der Hinterbliebenen“

Die FPÖ regt das erwartungsgemäß auf. Michael Schnedlitz verurteilte die Instrumentalisierung des Themas zugunsten der grünen Antisexismus-Kampagne. Das sei eine Verhöhnung der Opfer und der Hinterbliebenen. Die Freiheitlichen stellten in einer Pressekonferenz heraus, dass es falsch sei, den österreichischen Männern eine Generalschuld zuzusprechen.

Oft seien es Beziehungstaten, die einzelne verübten. Die FPÖ weise es zurück, allen Österreichern deswegen zu unterstellen, sie seien Sexisten und deswegen Schuld an derartigen Taten. Auch die freiheitliche Abgeordnete Edith Mühlberghuber stellt klar: „Es ist nicht die Gesellschaft die mordet.“ Die Verantwortung trage gerade bei Beziehungstaten der einzelne.

Täter ist einheimisch: Demonstration

Als eine Trafikantin am 5. März in ihrem Geschäft von ihrem Ex-Freund mit Benzin übergossen und angezündet wurde, war von feministischen Initiativen wenig bis gar nichts zu vernehmen. Grund: Der Täter war Ägypter.

Zum neunten Frauenmord veranstalteten linksextreme Kreise hingegen eine Demonstration:

Linksradikale koten FPÖ vor die Tür

Über die Widerrede der FPÖ zeigten sich Linksradikale besonders entrüstet. Es sei rassistisch festzustellen, dass viele Gewalttaten an Frauen kulturell bedingt passierten. Dabei ist das nicht nur statistisch einfach nachweisbar. Sogar der links-tendenziöse Standard gestand im September ein, dass Männer aus „vormodernen Gesellschaften“ häufiger Übergriffe auf Frauen verüben (Wochenblick berichtete).

Fünf Linksradikale Frauen schrieben sich am Montag „We shit on your racism“ – „Wir scheißen auf euren Rassismus“ auf die Hintern und verrichteten ihr kleines und großes Geschäft vor der Tür der Freiheitlichen. Die ekelerregende „Aktion“ hielten sie fotografisch fest.

Linksradikale urinierten und defäkierten der FPÖ vor die Tür:

 

Frauenbild aus dem Islam

Doch die FPÖ ließ sich von den „linken Ärschen“ offenbar nicht beeindrucken. So betonte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz heute um ein weiteres: „Nicht das Frauenbild der österreichischen Männer ist darüber hinaus das Problem, sondern das importierte Frauenbild aus dem Islam.“

Für die FPÖ ändert eine einzelne Beziehungstat durch einen – autochthonen Österreicher – an dieser Sichtweise offenbar nichts, sie sieht sich statistisch bestätigt. Daher gebe es konkret zwei Antworten: Ein totaler Zuwanderungsstopp als Sofortmaßnahme und eine Strafrechtsreform, damit nicht immer erst ein Mord passieren muss, bis etwas „passiert“, forderte Schnedlitz die türkis-grüne Regierung endlich zum Handeln auf.

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