Dieser erschreckende Fall lässt sogar die Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich fassungslos zurück. Über einschlägige Plattformen bot ein 44-Jähriger Bosnier seine eigenen Kinder sowie die von Bekannten an Pädophile an.
Auch er selbst verging sich an den Kindern. Jetzt konnte er in Wien Landstraße auf offener Straße – unter heftigem Widerstand – festgenommen werden.

Seit 2003 soll der Bosnier seine eigenen drei Kinder und auch die Tochter einer Freundin jahrelang auf Sexplattformen und über Whatsapp angeboten und selbst missbraucht haben.
Am 5. Dezember gelang es den Beamten des LKA Niederösterreich letztendlich, die Identität des Mannes festzustellen. Sie waren durch eine Sexplattform auf den Kindersex-Handel des Verdächtigen gestoßen. Bei seiner Festnahme wehrte sich der Bosnier heftig und hatte sogar eine Faustfeuerwaffe dabei.

Gegen vierstelligen Betrag im Internet angeboten

Er betäubte seine Opfer mit Alkohol und Liquid Extasy. Im Zuge des Missbrauchs fertigte der Bosnier auch kinderpornografisches Material an und verschickte die Bilder seiner Taten via Whatsapp an andere Pädophile weiter. Gegen vierstellige Beträge soll er am 7.Dezember 2019 ein Mädchen in Wiener Neustadt zum Missbrauch angeboten haben.

Syrer und Afghanen unter den „Kunden“

Bislang konnten die Ermittler fünf „Kunden“ des Monsters durch die Auswertung der Handydaten ausforschen. Dabei handle es sich um zwei Syrer (34 und 35), einen 55-jährigen Österreicher und einen 28-jährigen Afghanen.
Ihnen wurden Bilder und Videos der Missbrauchshandlungen via Whatsapp gesendet. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die Polizei fahndet nach weiteren Tätern.