Kennen Sie den Begriff Verschwörungsleugner? Ich muss gestehen: Das ist mein persönliches Wort des Jahres. Denn es bezeichnet diejenigen Menschen, die sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass globale Institutionen und Eliten geheime Pläne schmieden, die für den Normalbürger äußerst bedrohlich sind, und Dinge, die scheinbar zufällig passieren, in Wirklichkeit Teil des Plans sind.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

Zugegeben, es klingt etwas verrückt, solche Behauptungen aufzustellen. Aber: Die Welt IST verrückt. Ebenso, wie es viele der abgehobenen, korrupten, größenwahnsinnigen Eliten sind. Die Geschichte zeigt uns, zu was Menschen fähig sind. Immer wieder wurden angebliche Verschwörungstheorien bittere Realität. Derzeit jagt eine Realisierung die andere. Was in einem Moment noch als Spinnerei abgetan und von den führenden Politikern bestritten wird, hat sich kurze Zeit später bereits bewahrheitet.

Planspiele werden Realität

„Ich brauche neue Verschwörungstheorien, meine alten sind alle wahr geworden“ – wahrscheinlich haben auch Sie diesen Satz bereits mehrmals in den sozialen Netzwerken gelesen. So passiert es, dass bei genauerer Betrachtung langsam eher diejenigen Menschen verrückt wirken, die noch immer nicht an eine Verschwörung glauben. Die Verschwörungsleugner, die noch immer der Meinung sind, das alles nur Zufall ist. Genauso wie die Planspiele, die auf beängstigende Weise die heutigen Geschehnisse vorhersagten.

Zwischen Wissen und Glauben

Natürlich könnte man behaupten: Das sind kluge Köpfe, die das simulieren, die haben diese Entwicklung halt vorausgesagt. Oder aber man unterstellt ihnen, dass sie mehr wussten als sie zugeben und die Pandemie gewollt war, um die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umzubauen.

Tendiert man eher zur „kluge Köpfe“-Variante bleibt jedoch die Frage, warum die Gescheiten, die alles vorausgesagt und bis ins Detail simuliert haben, die Pandemie nicht beenden können. Letztlich klaffen auf beiden Seiten massive Wissenslücken, die mit Glauben gefüllt werden. Glauben muss man aber wollen. Und wer will schon glauben, dass unsere Führungspersonen es nicht gut mit uns meinen.