Ein hinterhältiger Anschlag wurde auf den Tiroler FPÖ-Politiker Jürgen Mayer verübt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden bei seinem Fahrzeug die Radmuttern an den Vorderrädern gelockert. Erst in voller Fahrt auf der Autobahn am folgenden Morgen bemerkte Mayer ein lautes Geräusch, wie von einem „Hubschrauber“, und konnte diese gerade noch unfallfrei verlassen. Erste Ermittlungen der Polizei führen in die Innsbrucker Antifa-Szene!

  • Das Fahrzeug des FPÖ-Politikers wurde sabotiert. Die Muttern der Vorderräder wurden gelockert.
  • Erst auf der Autobahn bemerkte er ein Problem und konnte diese noch unfallfrei verlassen
  • Ein rücksichtsloses Verbrechen, doch der ORF schweigt
  • Polizeiliche Ermittlungen wurden aufgenommen und der Staatsschutz informiert
  • Ein politisches Motiv wird vermutet. Erste Spuren deuten in Richtung Innsbrucker Antifa-Szene

Laut wie ein „Verkehrshubschrauber“

Wie auf exxpress.at berichtet wird, stieg Mayer am Donnerstagmorgen in sein Auto und führ auf die Autobahn auf. Das etwas nicht stimmt bemerkte er, als „mein Wagen sehr laut geworden ist, etwa so als würde ein Verkehrshubschrauber über mir kreisen.“ Der Wagen habe dann selbständig gebremst und Mayer sofort die Ausfahrt angesteuert. Dort bemerkte er dann, dass die Radmuttern der Vorderräder gelockert waren. “Im Grunde hatte ich Glück, dass ich rechtzeitig von der Autobahn abgefahren bin”, resümiert Mayer und erklärt, dass die Sache auch schlimmer hätte ausgehen können.

Rücksichtsloses Verbrechen – ORF schweigt

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Rum im Bezirk Innsbruck-Land kam gerade noch mit einem Schrecken davon. Doch dieses hinterhältige und feige Attentat hätte für ihn und viele andere auch tödlich enden können, wäre es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Menschenleben scheinen den dafür Verantwortlichen aber offensichtlich völlig egal zu sein. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass der ORF bisher vollständig darauf verzichtet hat über den Anschlag zu berichten. Nicht auszudenken, was los wäre, würde es um eine/n GrünIn/en gehen – aber das ist natürlich rein spekulativ.

 

Attentat vermutlich politisch motiviert

Die Polizei ermittelt bereits und der Staatsschutz wurde ebenfalls informiert. Erste Spuren scheinen in die Innsbrucker Antifa-Szene zu führen, so der Bericht. Nach einem Lokalbesuch mit Freunden stellte Mayer am Mittwochabend seinen Wagen mit dem gut sichtbaren FPÖ-Parteischriftzug gegen 23 Uhr in seiner Wohnanlage ab. In der Zeit bis zum nächsten Morgen, genauer bis 9:30 Uhr, müssen der oder die Täter dann das Fahrzeug, wie beschrieben sabotiert haben. Aufgrund des auffälligen FPÖ-Brandings am Fahrzeug gehe man von einem politischen Attentat aus. Auch Mayer selbst vermutet ein politisches Motiv hinter der Tat: „Jeder weiß, dass ich dieses Auto fahre und es immer an der gleichen Stelle parkt.“

„Hass auf die FPÖ“

Auch in der Landespartei ist man über diesen Vorfall erschüttert: “Der Hass auf die FPÖ hat in gewissen Kreisen mittlerweile derartige Ausmaße angenommen, dass von manchen verrückten Schwerverbrechern sogar der Tod eines Mitarbeiters bereitwillig in Kauf genommen wird. In diesem Fall hätten durch einen schweren Verkehrsunfall auch andere Passanten und Kinder schwer verletzt werden können”, wird die Landespartei dazu auf exxpress.at zitiert.

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