Immer wieder hört man Forderungen der sogenannten Frauenrechtlerinnen nach Abtreibung auf Krankenschein oder einer Ausdehnung der Abtreibungsfrist, am besten bis zum neunten Monat („Wochenblick“ berichtete). Denn: „Mein Bauch gehört mir!“

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

Steckt Zwang dahinter?

Was aber, wenn der Bauch insgeheim dem Ehemann oder der religiösen Gemeinschaft gehört und diese eigentlich die Abtreibung erzwingen? Tut man dann den Frauen mit der Lockerung des Gesetzes einen Gefallen?

Vor kurzem erzählte mir eine schwangere Deutsche, dass ihre Ärztin ihr das Geschlecht des Fötus nicht sagte, obwohl sie es schon wusste. Denn 2010 trat in Deutschland ein Gesetz in Kraft, wonach das Geschlecht erst nach Ablauf der Abtreibungsfrist mitgeteilt werden darf.

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Todesurteil weibliches Geschlecht

Nach Aussage der Ärztin gäbe es in Deutschland bereits so viele Migranten, die vermehrt ihre weiblichen Embryonen/Föten abtreiben lassen. Der sogenannte „Gendercide“, das gezielte Töten eines Geschlechts, ist in Asien aber auch in einigen Ländern Osteuropas weit fortgeschritten und bewirkt einen Frauenmangel.

Ebenso in Westeuropa hielt er mit der Massenmigration Einzug. „Es gibt Indizien, dass in gewissen Migrationsgruppen Föten wegen des Geschlechts abgetrieben werden“, meinte etwa die ehemalige Schweizer Europarats-Abgeordnete Doris Stump (Sozialdemokraten) dazu. Interessanterweise wird dieser Aspekt bei den Abtreibungs-Fans nicht betrachtet. Vielleicht wollen sie einfach mehr Männer für sich alleine haben.