Ob als Geburtsstadt Goethes oder als Sinnbild für die chaotischen politischen Zustände der Zwischenkriegszeit: Weimar kennt man. Regierungskritikern ist die thüringische Stadt spätestens seit dem Mut-Urteil zur Maskenpflicht bei Kindern ein Begriff, das eine schikanöse Razzia beim Richter zur Folge hatte. Seit vergangener Woche ist die kreisfreie 65.000-Einwohner-Stadt nun auch die neue Hochburg der Corona-Vertuschung. Denn der Oberbürgermeister befahl kurzerhand, den Anteil der Geimpften im Spital nicht mehr auszuweisen.

  • 7-Tages-Inzidenz in Weimar trotz Top-Impfquote hoch
  • Oberbürgermeister bestimmt: Geimpfte im Spital nicht mehr zählen
  • Grund: Man will keinesfalls „Impfgegnern in die Hände spielen“
  • Paul-Ehrlich-Institut zählt Impftoten-Verdachtsfälle nicht mehr

Weimar: Höhe Impfquote – reges Infektionsgeschehen

Die langfristige Wirksamkeit der umstrittenen Corona-Impfungen scheint miserabel zu sein. In manchen Regionen und Alterskohorten machen doppelt Geimpfte inzwischen bis zu zwei Drittel der Corona-Fälle aus. Die Spritzen schützen nicht ausreichend vor Ansteckung oder vor Weitergabe – und offenbar auch nicht so recht vor schweren Verläufen. Denn immer mehr Menschen landen trotz einer „vollständigen Immunisierung“ im Spital. Dies schien auch in den Daten auf: Immer mehr Hospitalisierungen betreffen Zweifach-Geimpfte.

Das fiel auch den Bürgern in Weimar auf. Die Stadt hat nach des Landeshauptstadt Erfurt mit 68,5 Prozent die zweithöchste Impfquote Thüringens. Mit einer 7-Tages-Inzidenz von 309 Fällen je 100.000 Einwohnern war Weimar am Montag allerdings im Bundesland auf Platz vier des Infektionsgeschehens (unter 21 Landkreisen oder kreisfreien Städten). Damit war die Inzidenz fast dreimal so hoch wie etwa im nahegelegenen Kreis Sömmerda (dortige Impfquote: 53,9 Prozent).

Zahlen-Zensur soll Auftrieb für Kritiker unterbinden

Also trat der parteilose Oberbürgermeister Peter Kleine auf den Plan. Künftig sei diese Zahl nicht mehr zu publizieren. Denn es seine viele Menschen MIT und nicht WEGEN Corona im Krankenhaus. Eine Unterscheidung, die bei Corona im Vorjahr offenbar egal war – sogar Unfallopfer galten als „Corona-Patienten“. Bei der Heiligen Kuh der Impfung ist nun aber alles anders. Es gilt ja ein Narrativ zu stützen. Und dieser Schmäh ist eben, dass die Impfung vermeintlich wirke. Und da wäre wohl das Schlimmste, wenn die Bürger die Realität erfahren und in der Folge auf falsche Gedanken kommen.

Also verfügte Kleine, dass die Angabe der Zahl nicht mehr stattzufinden habe. Dies sei nötig, weil dies angeblich „die Realität deutlich“ verzerre. Man dürfe diese nicht länger angeben, weil man sonst „Corona-Leugnern und Impfgegnern in die Hände“ spiele. Besonders pikant ist die hohe Zahl an sogenannten Impfdurchbrüchen auch noch vor einem anderen Hintergrund. Denn in Deutschland gelten Personen erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung als geimpft. Sofortige Nebenwirkungen landen also womöglich gar in der „Ungeimpften“-Statistik…

Soll auch Nebenwirkungs-Ziffer vertuscht werden?

Es ist nicht die einzige Zahl, von der die Mächtigen wohl nicht wollen, dass der Souverän sie erfährt. Denn wie „Tichys Einblick“ berichtet, weist auch der August-Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) keine Todesfälle nach der Impfung mehr aus. Dort wird einfach diffus nach verschiedenen Krankheitsbildern gelistet, viele Verdachtsfälle „verschwinden“ so quasi aus der Statistik. Ist das nur ein Zufall oder hat die Schönigung der Zahlen schon System?

Bis Ende Juli waren dort nämlich 1.258 Todesfall-Meldungen eingegangen. Bei 48 hielt das PEI einen Zusammenhang selbst für wahrscheinlich. Diese Ziffer veränderte sich im August nicht. Die Zahl nicht tödlicher, aber ernsthafter Nebenwirkungen ist ohnehin noch weitaus höher. Schon im Frühjahr waren weltweit hunderttausende Verdachtsfälle bekannt. Dabei gehen kritische Experten davon aus, dass infolge von Bürokratie-Hürden womöglich ohnehin nur jeder zehnte Fall gemeldet wird. 

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