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Laut "Presserat" sollen

Seit Wochen kommt Brüssel nicht mehr zur Ruhe. Jedes Wochenende verwüsten Jugendliche – zumeist mit Migrationshintergrund – Geschäfte und Autos und liefern sich Brutalo-Kämpfe mit der Polizei. Jetzt kursiert sogar ein ausdrücklicher Gewaltaufruf per Video im Netz!

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Vergangenes Wochenende war eine Protestkundgebung gegen die Sklaverei in Libyen Auslöser für erneute Unruhen.

Die Demonstranten riefen „Es lebe Afrika“, „Freiheit für Afrika“.

Mainstream-Medien schweigen

Heimischen Mainstream-Medien scheint das Ausmaß der Gewalt in Brüssel offenbar keine Meldung wert zu sein.

Bereits als es am 18. November zu massiven Ausschreitungen durch Afrikaner in Paris kam, schwiegen deutschsprachige Mainstream-Medien eisern („Wochenblick“ berichtete).

Hilflose Polizei

Schauplatz der jüngsten Gewaltwelle war die Einkaufsmeile Avenue Louise. Videos zeigen, wie die Polizei anfangs vor der Übermacht der Randalierer zurückweichen musste.

Ein Beamter erlitt einen Schädelbruch. Ein Journalist des TV-Senders VTM wurde während seines Live-Berichtes massiv attackiert.
Die Polizei konnte erst nach Stunden und nur mit Unterstützung der Bundespolizei, dem Einsatz von Wasserwerfern und eines Hubschraubers für Ruhe sorgen. Es gab 72 Festnahmen.

„Schwarze Brüder, poliert denen die Fresse“

Zeitgleich randalierten Jugendliche im kongolesischen Viertel Matonge in Brüssel. Die dort zuständige Stadträtin Assita Kanko, selbst Kongolesin, twitterte aufgeregt: „Chaos in meinem Viertel, Steine Fliegen, Attacken auf die Polizei…inakzeptabel“.

In den sozialen Medien kursiert ein Video, in dem junge Afrikaner ihre „schwarzen Brüder“ zum Aufstand aufrufen: „Sitzt nicht zu Hause auf eurem Sofa…Ich zeige Euch wie es geht…poliert denen die Fressen…ihr werdet sehen, genau das wird heute wieder passieren“.

In sozialen Medien und auf Youtube wird das schockierende Video verbreitet:

Randale per SMS angekündigt

Die Polizei befürchtete schon im Vorfeld, dass der Protest aus dem Ruder laufen würde, sagte Hans Messiaen, zuständig für die Abschirmung von Demonstrationen. Sie hatte ein SMS abgefangen, in dem zur Gewalt aufgerufen wurde.

Vom TV verschwiegen: Schwere Migranten-Krawalle in Paris 1
Demonstranten riefen zur Gewalt auf.

Diese Einschätzung wurde auch dem sozialistischen Bürgermeister, Philippe Close, mitgeteilt. Denn nur er kann eine Demo absagen. Close war das offenbar egal.

Rädelsführer offenbar Muslime

Er meldet sich erst, als alles vorbei war: „Inakzeptables Verhalten von 30 Menschen, die eine Demonstration gegen die Sklaverei gestört haben“.

Messiaen vermutet, dass die Rädelsführer, wie bei den früheren November-Randalen, muslimische Jugendliche seien. Das werde gerade abgeklärt, sagt er.

Rapper-Stars als Aufwiegler

Anlässlich Marokkos Fußball-WM-Qualifikation kam es bereits zu wilden Ausschreitungen in Brüssel – vor allem von Marokkanern. 22 Polizisten wurden dabei verletzt.

Am Tag zuvor hatte der Rapper D. J. Heeft von der Gruppe Benlabel auf Facebook gepostet: „Morgen werden wir alles an der Lemonnier verbrennen. Maroc City Gang!“ Er wurde verhaftet, im Jänner beginnt ein Verfahren gegen ihn.

Messer und Steine

Vargass92 (alias Mansour), ein Pariser Rapper, rief Mitte November in Brüssel zur Versammlung am Place de la Monnaie auf.

Hunderte Fans, meist mit Migrationshintergrund, stürmten dahin. Die Polizei schritt ein und wurde mit Steinen und Messern attackiert. Erst nach Stunden war das Chaos beendet.