Derzeit macht ein Video aus Großbritannien die Runde, das Polizeipferde zeigt, die einfach nicht über einen Zebrastreifen in Regenbogen-Farbe gehen wollen.

Das Material soll laut „RT UK“ vom vergangenen Wochenende stammen und zwar aus Sheffield in Nordengland. Dort fand ein Protest gegen die Corona-Maßnahmen der britischen Regierung statt, und wie auf der Insel bei Demos üblich, waren auch berittene Polizisten im Einsatz. Diese stießen dabei aber auf ein Problem der anderen Art.

Polizeipferde mögen die Regenbogen-Kreuzung nicht

Die kuriose Szene zeigt nämlich zwei Polizeipferde, die sich sichtlich sträuben, die farbenfrohe Bemalung der Straße zu überqueren, sie halten sie offenbar für eine Barriere. Am Ende schaffen es die beiden Beamten an der Szene dabei, als sie – nach längerem guten Zureden – ihre Einsatztiere an der „Gefahrenstelle“ vorbei lotsen.

Umstrittene LGBT-Überwege

In Großbritannien gibt es einen wahren Wildwuchs an unterschiedlichen Überwegen über Straßen, eine der jüngeren Methoden ist ein aufgemalter Regenbogen. Dieser soll eine Solidarität mit Personen aus der Homosexuellen-Szene symbolisieren. In dieser Form polarisiert der umstrittene Zebrastreifen-Ersatz immer wieder. Als eine Londoner Schule vor acht Jahren ein solches „Rainbow Crossing“ auf die Straße vor seinem Gebäude malte, bekam sie innerhalb kürzester Zeit über 200 wütende Nachrichten.

Dennoch ließ der bildungspolitische Auftrag nicht nach, immer häufiger kam es zu solchen temporären Bemalungen, normalerweise im sogenannten „Pride Month“. In London gibt es seit dem Vorjahr sogar einen permanenten Regenbogen-Fußgänger-Überweg, der sich im Stadtteil Lambeth befindet. Am Wochenende wurden nun die negativen Aspekte für die öffentliche Sicherheit offensichtlich….