Auf Twitter ist ein Video aufgetaucht, das einen der vielen Konflikte zeigt, die von Migranten in Mitteleuropa ausgetragen werden. Was Grüne als „herzliche“ und „bunte Kultur“ bezeichnen, kommentieren viele Nutzer als eher wenig wünschenswert. Seit der unglaublichen Entgleisung der deutschen Medien bei den Ausschreitungen in Stuttgart hat sich dafür auch der spöttische Begriff „Event- und Partyszene“ etabliert.

Mit Zivilisation dürften die Vorgänge, die mittlerweile das Straßenbild in west- und mitteleuropäischen Städten prägen nicht immer viel zu tun haben. Der im Video gezeigte Vorfall soll sich am 9. Juli gegen 21.15 in Fürstenwalde in Brandenburg zugetragen haben. Eine Gruppe von Männern mit sichtlich türkischem oder arabischem Migrationshintergrund attackiert den Eingangsbereich eines Lokals. Etwas später tauchen dort Verteidiger auf, einer trägt ein langes Messer.

 

Auslöser der Auseinandersetzung soll gewesen sein, dass zwei dort ansässige Migranten aus dem Fenster auf eine Gruppe Passanten, ebenfalls Migranten, gespuckt hätten. Den Rest sieht man im Video. Die Dame, welche das Video angefertigt hat, berichtete der deutschen „MOZ“, dass die Polizei bei den Tatbeteiligten keinerlei Alkoholisierung feststellen konnte. Fünf Personen wurden bei der Auseinandersetzung verletzt. Diese wurde im Anschluss von 30 Polizisten beendet. Am Mobilar des Lokals, das sich am Tatort befand, entstand durch die Zweckentfremdung als Schlag- und Wurfwaffen erheblicher Sachschaden.

Immer wieder „Unglücke“

Die Stadt hat überschaubare 32.000 Einwohner. Auf ihrer Homepage bezeichnet sie sich als „modern“. Der Ausländeranteil soll um die 5 Prozent betragen. Dennoch passieren immer wieder „Unglücke“, wie es die „Märkische Allgemeine“ bei einem Vorfall neckisch umschrieb. Überregionale Bekanntheit erlangten die drei Araber, die am 11. November 2017 einen Bauarbeiter überfielen und mit einem Messer in den Hals stachen. Der Fall wurde von „Aktenzeichen XY ungelöst“ behandelt. Und bei einem „Hoppala“ im Jahr 2015 schlug ein „junger Mann“ einen anderen „jungen Mann“ tot. An Ereignisse wie diese muss man sich wohl gewöhnen.