andreas gabalier falter standard
Der umstrittene Brüsseler Korrespondent des "Standards" Thomas Mayer (linksaußen) sorgte vergangene Woche für Wirbel, als er einen Twitter-Nutzer aufforderte, dieser möge "einfach mal" sein "dreckiges Maul" halten. Klenk (rechtsaußen) erklärte bereits, sich ein Streitgespräch mit Gabalier vorstellen zu können.

Bei seinem letzten Konzert 2018 in der Wiener Stadthalle kritisierte unser „Volks Rock’n’Roller“ Andreas Gabalier offenkundig die linken Mainstream-Medien „Falter“ und „Standard“. Er bezeichnete vor circa 14.500 Besuchern den „Falter“, der seine Wurzeln in der linksextremen Hausbesetzer-Szene hat, als „Flater“ und den Standard als „Standort“! Deren Redakteure würden „undercover in der Halle sein“, um „verheerende Geschichten“ zu schreiben, erklärte Gabalier bei dem Konzert.

Beim Konzert in der Stadthalle meinte unser Volks Rock’n Roller auch, dass die Zeitungen Presseförderungen „in Millionenhöhe“ bekommen würden, „um diesen Quargl abzudrucken“. Sein Publikum lobte er auch während des Konzerts dafür, dass es sich „eine eigene Meinung bildet“.

Werbung

Schelte für Mainstream

Er sagte, dass „die Welt noch in Ordnung sei“, solange die Österreicher „im Dirndlkleid
außer Haus gehen und in der Lederhose dastehen“.

Schmunzelnd ergänzte Gabalier, die Chefredakteure des „Falters“ und des „Standards“ hätten eventuell am 24. Dezember Zeit, da die Feste im „christlichen Jahreskreis“ mutmaßlich nichts für sie seien. In Gabaliers steirischer Heimat würden übrigens in der Christkindlkrippe noch der Ochse und der Esel fehlen, bemerkte unser „Volks Rock’n’Roller“ unter großem Gelächter seiner vielen Fans!

Gabalier legt in Video nach

Der VolksRock’n’Roller legt nun noch einmal nach und postet auf Facebook ein Weihnachtsvideo, das offensichtlich auf seine Aussagen vom Konzert anspielt. Mit Weihnachtspullover und Zipfelmütze liegt er am Boden vor einer Krippe und sagt: „Eine Weihnachtsgeschichte aus Wien über Ochs und Esel. Naja aber eigentlich nur in ganz kleinen Teilen. Weil dieser Ochs und dieser Esel in dieser großen österreichischen Weihnachtskrippe wirklich nur eine ganz kleine Nebenrolle spielen. Das ist schon fast traurig, weil diese Figuren eigentlich schon sehr viel Geld gekostet haben.“

Unser VolksRock’n’Roller beendet seine herzige Weihnachtsgeschichte mit: „Es wird gesungen und es wird getanzt und das können der Ochs und der Esel nicht verstehen und das ist traurig. Und trotzdem singt der Andreas auch jetzt wieder ein Lied, weil er ja keine Politik macht, sondern singt. Denn es ist das Land, es senn die Leit‘ und das Verlangen nach Herzlichkeit.“

Kritik an Hymnen-Sager

Die kritisierten Mainstream-Zeitungen, so erklärte der Volks Rock’n’Roller bereits bei seinem Wiener Konzert, würden gegen ihn sein, weil er „die Hymne so gesungen“ habe. Gabalier hatte beim Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg im Jahr 2014 die vom Bundesgesetz veränderte Hymne in ihrer alten Version gesungen und die in der neuen Textpassage vorkommenden „Töchter“ ausgelassen.

Er erklärte dazu, dass er die Hymne damals so gesungen habe, wie er sie schließlich in der Volksschule gelernt habe.