Bereits vergangenen Dienstag war in der Nähe des Asyllagers Vathy auf der griechischen Insel Samos ein Feuer gelegt worden. Mehrere Brandstifter wurden verhaftet. Sonntagnacht brannte es erneut. Diesmal im Bereich, wo angeblich minderjährige Migranten untergebracht sind. Viele NGOs reißen sich geradezu um die Aufnahme dieser Personen, denn die Gewinnspannen sind riesig.

In Vathy sind zur Zeit rund 6.000 Immigrationswillige untergebracht. Offiziell fasst das Lager nur 650 Personen. Angeblich wurden bei dem Brand ein bis zwei minderjährige Flüchtlinge verletzt oder mussten husten. Manche Quellen sprechen auch von „keinen Verletzten“ und „vorsorglich ins Krankenhaus gebracht“. Das Areal wurde evakuiert, die Jugendlichen unter behördlichen Schutz gestellt. Das Feuer ist unter Kontrolle, mehrere Wohncontainer wurden allerdings vollständig zerstört.

 Viele SARS-Cov-2 Infektionen

Seit der organisierten Brandstiftung in Moria sind die griechischen Behörden in Alarmbereitschaft. Brandstiftung in Asylcamps kann als „verkürztes Asylverfahren“ angesehen werden, denn einige europäische Länder buhlen um die Aufnahme der dort aufhältigen Menschen. Dabei sind viele von ihnen mit dem Coronavirus infiziert, über mögliche kriminelle oder gar terroristische Hintergründe mancher Bewohner ist kaum etwas bekannt. Nach den Bränden in Moria sind 2.000 illegale Einwanderer untergetaucht und befinden sich nun an einem unbekannten Ort – vermutlich am Weg nach Deutschland.

Brände nach Ausgangssperre gelegt

In Vathy wurden bisher 21 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Deshalb steht das Lager unter strikter Ausgangssperre. Bereits am ersten Tag dieser Sperre, am Dienstag, kam es zu einer Brandstiftung. Griechische Politiker befürchteten, dass die Methode, sich durch Brandstiftung die Aufnahme in Europa zu erpressen, Schule macht. Deshalb wurde auch mehrfach an Resteuropa appelliert, die vollmundigen Aufnahmeversprechungen zu unterlassen. Dies blieb bekanntlich ohne Erfolg, denn die „besonders guten“ Länder wie Deutschland erhöhen täglich die verkündeten Aufnahmekontingente. Auch die Stadt Wien möchte 100 Asylwerber aufnehmen, die bei der illegalen Einreise ein Alter von unter 18 Lebensjahren angegeben haben. Dort wird diese Agenda speziell von den Grünen, der SPÖ und den NEOS vorangetrieben.

Für unbegleitete minderjährige Immigranten gibt es sehr viel Geld

Wenn es um „unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge“ geht, ist zumindest aus finanziellen Gründen verständlich, weshalb sich NGOs intensiv um ihre Aufnahme bemühen. In Österreich betragen die Tagsätze, die vom Steuerzahler an den Beherbergungsbetrieb bezahlt werden, 167 Euro für unbegleitete Asylwerber, die ihr Alter mit unter 14 Jahren angeben. Asylwerber, unter 18 Jahren sind mit 95 Euro pro Tag budgetiert. In Deutschland fließt noch mehr Geld, da bezahlt der Staat gleich 175 Euro pro unbegleitetem Minderjährigen und Tag – das sind 5.250 Euro monatlich. Ein Schelm würde vermuten, dass diese Zahlen durchaus etwas damit zu tun haben, wenn sich Kommunen gegenseitig überbieten, wer die meisten dieser zumeist jungen Männer aufnehmen will.