Bei einer Schießerei im belgischen Lüttich gab es vier Tote. Der Angreifer soll laut Medienberichten „Allahu Akbar“ gerufen haben und erschoss anschließend zwei Polizisten.

Eine weitere Person – eine Beifahrerin eines vorbeifahrenden Autos – wurde ebenfalls tödlich von einer Kugel verletzt. Der Angreifer starb nach Schüssen einer Polizei-Spezialeinheit.

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Möglicher Terrorakt

Der Täter begann anscheinend in einem Café in der belgischen Stadt, nahe der deutschen Grenze, um sich zu schießen. Der genaue Hergang des Angriffs ist noch nicht klar. Nachdem er zwei Polizisten erschossen hatte, drang der Bewaffnete in ein nahes Gymnasium ein, wo er eine Reinigungskraft als Geisel nahm.

Eine Spezialeinheit der Polizei konnte den Mann im Gymnasium neutralisieren, er starb. Zwei weitere Polizisten wurden bei dem gefährlichen Einsatz verletzt, zu weiteren Toten kam es glücklicherweise nicht.

„Allahu Akbar“-Ruf

Die Bundesanwaltschaft in Belgien wurde mit Ermittlungen zu der Tat betraut, da es Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe. Die Ermittlungen würden aber vorerst noch in alle Richtungen laufen.

Wie die belgische Zeitung „La Libre“ schreibt, soll der Angreifer laut Augenzeugenberichten die islamische Parole „Allahu Akbar“, arabisch für „Gott ist Groß“ gerufen haben.

Näheres noch nicht bekannt

In den sozialen Medien werden aktuelle Videos wie wild geteilt. Auf den Aufnahmen sind Schüsse, vermeintlich von automatischen Schusswaffen zu hören. Eine genauere Auskunft über Herkunft des Täters und seiner Waffen gibt es vorerst nicht.