Sonja Kainberger, Managerin der Vitalakademie

Seit fünf Jahren wird die Linzer Vitalakademie, eine private Bildungseinrichtung, von der Rohrbacherin Sonja Kainberger (46) gemanagt. Mit ihren Mitarbeitern, die zu 90 Prozent weiblich sind, bildet sie jährlich mehr als 1000 Personen aus.

Unter den Absolventen sind in der Mehrzahl Frauen, denen die Fortbildung in der Vitalakademie nicht nur zu neuem Wissen, sondern auch zu einem neuen Bewusstsein verhilft, wie es heißt.

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Der Verstand sei zwar ein guter Diener, aber ein schlechter Lebensmeister, betont Kainberger, die auch weiß, was es zur Lebensbewältigung braucht: Hausverstand! In dieser Hinsicht sollen die Frauen eindeutig bevorzugt sein, glaubt die Geschäftsführerin der Linzer Vitalakademie, die diese Gabe ihrer Geschlechtsgenossinnen in den Seminaren aktiviert und in die richtigen Bahnen lenkt. In einer vier Semester dauern-
den Ausbildung können Frauen (aber auch Männer) einen öffentlich-rechtlichen Diplomabschluss in sozialpädagogischer Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe erwerben, aber auch in der Arbeit mit behinderten Menschen und Asylanten.

Die Interaktion zwischen Menschen und Umwelt, aber auch der Natur, stehe im Mittelpunkt dieser neuen Ausbildung, die Sonja Kainberger konzipierte.

Die Lehrinhalte beschäftigen sich mit Recycling und Kreislaufwirtschaft und den Schattenseiten der Konsumgesellschaft. „Es wird der bewusste Umgang mit Ressourcen gelehrt“, erläutert sie. Darüber hinaus gebe es noch Trainings zur Bewusstseinsförderung.

Im Ausbildungsteil Glück-, Resilienz und Motivation werden Inhalte der Verhaltens- und Lernpsychologie vermittelt. Die Kurse zur Bewusstseins- und Nachhaltigkeitspädagogin starten ab Herbst an drei der sieben Standorte der Vitalakademie in Wien, Linz und Salzburg.