Am Dienstag wurden im Rahmen einer Drogen-Schwerpunktaktion des Stadtpolizeikommandos (SPK) Linz drei afghanische Dealer verhaftet. Sie verkauften ihre Ware am Hinsenkampplatz völlig ungeniert in der Öffentlichkeit.

Das Suchtgift versteckten sie einfach in zuvor angelegten Bunkern in den Pflanzeninseln.

Die Polizei spricht indes von einer „in höchstem Maße aggressiv auftretenden Drogenhandelsszene“.

In der Öffentlichkeit

Die afghanischen Asylwerber im Alter von 18, 19 und 20 Jahren wurden allesamt festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz überstellt.

Die Polizei konnte die jeweiligen Suchtgiftbunker, das veräußerte Suchtgift sowie die Erlöse aus den Suchtgiftverkäufen sicherstellen. Auch drei der Kunden wurden angezeigt.

Nur ein Dealer zeigte sich geständig, die beiden anderen wollen nichts zugeben – obwohl sie „auf frischer Tat“ ertappt wurden.

Drogenhölle Linz

Linz hat ohne Zweifel ein großes Drogenproblem: 263 Suchtgiftdealer wurden in den letzten 18 Monaten verhaftet! Bei den Tätern handelt es sich in der Regel um Migranten.

Vor kurzem gelang der Polizei in Linz ein großartiger Ermittlungserfolg: Die mutig und konsequent vorgehenden Beamten konnten eine 13-köpfige, multikriminelle Bande, bestehend aus Migranten und Asylwerbern, festnehmen („Wochenblick“ berichtete).

Andere Drogenringe konnten etwa in Ried oder Braunau ausgehoben werden.

Der „Wochenblick“ berichtete bereits mehrmals ausführlich zur Drogenproblematik in Linz und Oberösterreich.