Am 18. Jänner beginnt der Eintragungszeitraum für das Volksbegehren „Für Impf-Freiheit“. Bis 25. Jänner haben die Österreicher Zeit, ihre Stimme in dieser wichtigen Angelegenheit abzugeben.

Zweck des Volksbegehrens ist es, dass in der Verfassung festgeschrieben werden soll, dass Bürger selber entscheiden dürfen, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht. Daher heißt es auch im Text: „Staatsbürger, die an ihrem Körper keine chemische, biologische oder hormonelle Veränderung durchführen haben lassen und keine mechanischen oder elektronischen Implantate tragen, dürfen in keiner Weise gegenüber anderen Personen benachteiligt werden. Es ist unzulässig, solche Veränderungen zwangsweise an Personen vorzunehmen.“ Damit soll vor allem ermöglicht werden, dass jeder in seiner Entscheidung frei ist, ob er sich auch eine Corona-Impfung verabreichen läßt.

Stimmabgabe ist wichtig

Wie wichtig dieses Volksbegehren ist, zeigt sich auch in der aktuellen Debatte um die Corona-Maßnahmen. Zwar wird immer die Freiwilligkeit betont, regelmäßige Wortmeldungen hochrangiger Politiker und Regierungsvertreter lassen daran jedoch berechtigte Zweifel aufkommen. Mit dem oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer und dem steierischen Landeshauptmann Hermann Schützenhofer fordern zwei türkische Politiker schon seit Monaten bzw. Wochen eine Corona-Impfpflicht. Und auch die, mit Corona-Sonderförderungen reich beschenkten Medien stimmten in die Kampagne ein.

Volksbegehren bisher äußerst erfolgreich

Bereits in der Unterstützungsphase im Sommer des vergangenen Jahres, zeigte sich, dass das Volksbegehren für Impf-Freiheit die Österreicher bewegt. In weniger als zehn Tagen gaben damals mehr als 100.000 Österreicher ihre Stimme ab und täglich kamen mehr als 10.000 dazu. Doch nun geht es nochmal in die entscheidende Phase. Vom 18. bis 25 Jänner hat jeder Bürger die Möglichkeit am Gemeindeamt oder im Internet mittels Handy-Signatur seine Stimme abzugeben. Auch der Initiator des Volksbegehrens Rudolf Gehring rechnet damit, dass aufgrund der aktuellen politischen Situation viele Bürger von ihrem Stimmrecht gebrauch machen, da sie erkennen, dass sie sonst bei der Regierung unter die Räder kommen. Wochenblick-Lesern ist Rudolf Gehring auch aus dem aktuellen Magazin „Corona-Crash 2021“ bekannt, wo er in einem Interview seine Bewegründe, die Stimme gegen den Impfzwang zu erheben, darlegt.