Spät, aber nicht zu spät, hat der frühere Ansfeldner Gemeinderat Alois Rogl seine künstlerische Ader entdeckt. Seither formt er zum eigenen Vergnügen und zum großen Erstaunen seiner Umwelt ansehnliche Steinskulpturen.

Sein noch spärliches Oevre von 13 Werken war zuletzt im Bildungszentrum St. Benedikt in Seitenstetten zu bewundern. Dort hat der Versicherungsmakler gemeinsam mit der Ansfeldner Malerin Christine Breinesberger, einer ehemaligen Hauptschullehrerin, ausgestellt. „Kraft der Farbe – Kraft des Steins“ hieß die Exposition. Rogl ist –wie auch Breinesberger – Autodidakt, der früher zunächst einmal Holz bearbeitet hat. Seine Steinskulpturen, darunter auch der interessante Kopf einer gespalteten Persönlichkeit und sein symbolischer Engel, sind von der Größe her so gestaltet, dass diese ein idealer Schmuck für Wohnungen oder Foyers sein können. Doch Rogl möchte sich schon bald an einem überdimensionalen Stein für den Garten versuchen.

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