Christian Zeitz ist ein Kritiker der Corona-Zwangsmaßnahmen der ersten Stunde: Zusammen mit Inge Rauscher unterzeichnete er jenen „offenen Protestbrief“, der am 25. März 2020 an hunderte staatliche Funktionsträger sowie an tausende Journalisten in Österreich und Deutschland als „Aufruf zur Aufhebung aller Corona-Zwangsmaßnahmen“ verschickt wurde.

Seitdem war der Sprecher des Wiener Akademikerbundes eine der maßgeblichen Stützen der Corona-Protestbewegung. Ob als Organisator verschiedenster Veranstaltungen, als Kundgebungsredner oder als Moderator hochkarätiger Expertenrunden: Der 62-jährige Ökonom und Politikwissenschaftler besticht stets durch ein enorm fundiertes Wissen auf allen Gebieten des Corona-Komplexes und vermag es, mit seiner eloquenten Art und seinen brillanten Analysen viele andere Menschen zum Nachdenken zu bringen. Für das neue „Wochenblick“-Spezialmagazin „Corona-Crash 2021“ steuerte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für angewandte Politische Ökonomie einen Grundsatzartikel bei, in dem er die Mechanismen erklärt, mit denen wir mit Hilfe von Covid-19 in ein Kollektiv eingeschmolzen und letztendlich totalitäre Strukturen akzeptieren sollen. In seinem Beitrag „Der Weg in die Corona-Diktatur“ schreibt Christian Zeitz:

„Viele Menschen hätten ihr Geld verloren, wenn sie gewettet hätten, dass es unmöglich wäre, ein Land wie Österreich innerhalb von wenigen Wochen in eine autokratische Kommando-Gesellschaft zu transformieren. Nicht, dass es um die Grundrechte und um den Rechtsstaat in Österreich und in Europa in den letzten Jahren allzu gut bestellt gewesen wäre – die verbreitete Beseitigung der Meinungsfreiheit (Stichwort: Migrationskritik) sowie die in Schlüsselbereichen vorangetriebene Umsetzung einer politisierten Justiz seien beispielhaft in Erinnerung gerufen. …

Doch blieb zumindest der Schein einer demokratischen Ordnung gewahrt und wurde von den politischen Eliten eifrig gepflegt. Diese Pflege erfolgte zuletzt besonders penetrant mit der ritualisierten 8.-Mai-Folklore zum ‚Sieg über den Nationalsozialismus‘, während gleichzeitig für das Heute, Hier und Jetzt selbst der bloße Schein von Freiheit und Bürgerrechten mehr oder weniger achselzuckend aufgegeben wurde und dem Diktat des Absolutheitsanspruchs der angeblichen Rettung von Menschenleben weichen musste. Dass die Grundrechte der Freizügigkeit der Person, der Versammlungsfreiheit, der freien Religionsausübung, der Erwerbsfreiheit, der Meinungsfreiheit und der Unantastbarkeit des Hausrechts sowie der Konsum-Autonomie noch uneingeschränkt in Geltung sind, behauptet nicht einmal mehr die Regierung selbst.
Tatsächlich sind mit dem Beschluss der mittlerweile 53 Covid-Bundesgesetze und 216 [Anm.: Stand Ende November 2020] Bundesverordnungen im Bereich Gesundheitsrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Zivil- und Strafrecht, Verwaltungs- und Verfassungsrecht sowie Schul- und Universitätsrecht die krassesten denkbaren Freiheitsbeschränkungen sowie Schädigungen von Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt worden: Ausgangssperren, Vermummungspflicht, Kontaktverbote, Bewegungseinschränkungen, Arrestierungen in Altenheimen, Konsumverbote, nebst paternalistischen und abhängigkeitsschaffenden Alimentierungen u. Ä. Damit wurden zweifellos die zentralen Kategorien des Lebensmodells, das für die Menschen der westlichen Welt seit dem Zweiten Weltkrieg selbstverständlich war, beseitigt.

Veröffentlichter Lavastrom

All das wäre undurchführbar gewesen, wenn die Regierung und die ihr nachgeordneten Behörden nicht im Lavastrom einer zustimmenden öffentlichen Meinung agieren hätten können. Dieser Lavastrom der öffentlichen Meinung ist unter dem Eindruck der drohenden Corona-Gefahr in geradezu unglaublicher Geschwindigkeit kreiert, aufgebaut und geleitet worden. Seine Entstehung hatte eine zentrale Voraussetzung: Die Verschmelzung der Menschen, die sich bisher etwas auf ihre Privatautonomie und ihren Status als selbstbestimmte Staatsbürger zugute gehalten hatten, zu einem amorphen Kollektiv, dessen Angehörige eigene Willensregungen weitgehend aufgeben und auf einem hohen Emotionsniveau gleichgeschaltet werden. Es begann mit emotionaler Destabilisierung: Nach dem Präludium wochenlanger Medienberichte über Wuhan und die Fledermaus, über Bergamo und die Leichenberge und über kollabierende Intensivstationen in ganz Europa war die Bedrohung plötzlich unmittelbar an der Grenze des eigenen Körpers angekommen.

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Den vollständigen Artikel von Christian Zeitz können Sie im neuen „Wochenblick“-Spezialmagazin „Corona-Crash 2021“ lesen. Erfahren Sie auf 108 Seiten, was wir derzeit über Covid-19 wissen, was uns verschwiegen wird und was auf uns zukommt. Geballte Information, Hintergrundberichte, außergewöhnliche Reportagen, prominente Gesprächspartner: Hier kommen endlich die Corona-Kritiker ausführlich und unzensiert zu Wort! JETZT BESTELLEN!