kampagne sicheres wohnen land oberösterreich
Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, B.A. M.A., LR KommR Elmar Podgorschek, Wohnbaureferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner, Direktor DI Stefan Hutter, Vorstandsobmann der WSG

Oberösterreich gehört zu den sichersten Bundesländern in Österreich. Dennoch werden im Schnitt täglich drei Einbrüche verübt. Der daraus entstehende jährliche Schaden beläuft sich auf etwa drei Millionen Euro.

In der dunklen Jahreszeit mehren sich erfahrungsgemäß die sogenannten Dämmerungseinbrüche. Sorgloser Umgang mit dem eigenen Eigentum oder auch Unwissenheit vieler Bürgerinnen und Bürger spielen Einbrechern oft in die Hände. Dabei ließen sich viele dieser Einbrüche mit wenig Aufwand verhindern!

Verstärkte Sensibilisierung bei Bevölkerung

Mit der Kampagne „Von Haus aus sicher“ will das Land OÖ gemeinsam mit weiteren Partnern wieder ein Bewusstsein für die Thematik schaffen. Neben der Polizei beteiligen sich auch Wohnbauträger, Versicherungen, Sicherheitsfirmen sowie Opferschutzeinrichtungen an der Präventionskampagne.

Einbruch

Unterstützung bei Alarmanlagen-Einbau

Bei einer Pressekonferenz am Montag wurde der Startschuss für die Kampagne „Von Haus aus sicher“ gegeben.

„Ein schönes Wohnumfeld – sei es ein Eigenheim, eine Eigentumswohnung, oder
eine Mietwohnung – verschafft Zufriedenheit und gibt das Gefühl der Sicherheit.
Dieses Gefühl wird aber durch einen Einbruch meist enorm beeinträchtigt und oft
ziehen Menschen nach einem Einbruch sogar um. Die Wohnbauförderung
unterstützt deswegen die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher durch die
Förderung des Einbaus von Alarmanlagen dabei, ihr Eigenheim sicher und
behaglich zu halten. Da aber selbst die beste Anlage allein einen Einbruch nicht
verhindern kann, braucht es dazu das Wissen um das richtige Setzen zusätzlicher
präventiver Maßnahmen und es braucht dazu auch die polizeiliche Prävention“, betonte dabei LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner.

Beratung und Aufklärung

Im Rahmen der Kampagne sollen individuelle Beratungen durch eigens patrouillierende Präventionsstreifen durchgeführt werden, sowie zahlreiche Informationsveranstaltungen in den Gemeinden stattfinden. Zusätzlich wird auch Aufklärung zum Thema in Print, TV und sozialen Medien stattfinden.