Am Sonntag verging rund 20 Kindern im deutschen Neu-Ulm das Lachen, als die Polizei eine Geburtstagsfeier auflöste. Neugierige Nachbarn hatten die Polizei zuvor über das verordnungswidrige Kinderglück verständigt.

Maskenzwang, Abstandsregeln, Angst: Vor allem für das Leben der Kinder stellt die Corona-Politik eine große Belastung dar. Am Sonntag ging bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm um 18.30 der Anruf eines angeblich besorgten Nachbarn ein: zirka 40 Personen würden in einer Wohnung – verordnungswidrig – Geburtstag feiern.

Kinder hielten keine Abstandsregeln ein

Die Polizei machte sich daraufhin zum „Tatort“ auf. Dort fand sie jedoch lediglich 23 Personen vor, die meisten von ihnen waren Kinder. Sie feierten ohne Mund-Nasen-Schutz Geburtstag und hielten dabei laut Polizei keine Abstandsregeln ein.

Treffen nur noch eingeschränkt erlaubt

Im Landkreis Neu-Ulm dürfen sich aufgrund der Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 positiv Getesteten pro 100.000 Einwohner nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte treffen.
Die Eltern gaben an, von den gültigen Bestimmungen nichts gewusst zu haben. Sie erwartet jetzt eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz und eine deftige Geldstrafe.