journalistinnenpreis wien
Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) und Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) vergaben gemeinsam mit Puls4 und dem Frauennetzwerk Medien 6.000 Euro Preisgeld.

Für ihre „Feministische Aufklärungsarbeit“ erhielt die Journalistin Elisabeth Mittendorfer den mit 1.000 Euro dotierten Jungjournalistinnen-Preis.

Die 29-Jährige war zuvor Portalmanagerin bei „miss.at“ und Chronik-Redakteurin beim Standard, bevor sie zum Kurier wechselte. Die Jury lobte ihre feministische Arbeit als „gut recherchiert und präzise formuliert“.

„Lifestyle und Feminismus“

Lifestyle und Feminismus würden einander nicht ausschließen, hieß es in der Urteilsbegründung der Jury.

Münire Inam, Vorstandsmitglied des Frauennetzwerks Medien und Puls4-Moderatorin und stellvertretende Vorsitzende des Netzwerks Alexandra Wachter haben den Abend moderiert, ProSiebenSat.1 Puls4 Geschäftsführer Markus Breitenecker überreichte gemeinsam mit Puls4-Senderchefin Stefanie Groiss-Horowitz den Preis.

5.000 Euro dank Stadt Wien

Den diesjährigen Journalistinnen-Preis hat das „Frauennetzwerk Medien“ gemeinsam mit den SPÖ-Stadträtinnen und der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou von den Grünen an Solmaz Khorsand verliehen.

Die iranischstämmige ehemalige Redakteurin des Standards und der Wiener Zeitung erhielt 5.000 Euro für ihre „herausragende journalistische Leistung“, wie es in der Aussendung heißt. Gestiftet wurde dieses Preisgeld von der „Wien Holding“, die sich im Eigentum der Stadt Wien befindet.

Wiener Immobilienholding unterstützz Preis

„Khorsand zeigt eine klare Haltung: an den Menschenrechten orientiert, feministisch und für Chancengleichheit – egal ob zwischen Männern und Frauen oder zwischen Mehrheitsbevölkerung und Minderheiten“, erklärt die Jury ihre Wahl.

Die 5.000 Euro des Journalistinnenpreises spendete die „Wien Holding“, die Kultur-Immobilienholding der rot-grün regierten Bundeshauptstadt. Der 1.000 Euro dotierte Jungjournalistinnenpreis wurde von Puls4 gestiftet.