Die dem US-Gesundheitsministerium unterstellte Arzneimittelbehörde (FDA), will die (Bewertungs-)Daten zur Covid-19-Genbehandlung von Pfizer/BioNTech (Comirnaty) 55 Jahre lang unter Verschluss halten. Eine Gruppe hochkarätiger Ärzte, Professoren und Wissenschaftler klagte auf Einsicht. Die FDA will die Daten nur etappenweise, bis zum Jahr 2076, herausgegeben. Den Bürgern versprach sie volle Daten-Transparenz. Sie müssen nun eine gentechnische Behandlung ohne vollständige Datenlage – unter Androhung von Job- und Existenzverlust – akzeptieren.

Von Kornelia Kirchweger

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  • US-Arzneimittelbehörde im Panikmodus
  • Pfizer Impf-Daten bleiben 55 Jahre geheim
  • Pharmakonzern frei von Haftung 
  • Bürger-Zwangsspritze ohne Gewähr
  • Behörde sicherte Transparenz zu 
  • US-Bürger wurden belogen
  • Wissenschaftler klagen auf Daten-Herausgabe 
  • Feige Ausreden 

Klage auf Herausgabe in 108 Tagen

Im August forderte eine Gruppe von über 30 Akademikern, Professoren und Wissenschaftlern von der FDA –  unter Berufung auf den „Freedom of Information Act“ (FOIA, das Bürgern das Recht auf Information zusichert) – öffentliche Einsicht in die zugesagten Evaluierungsdaten zum Pfizer Covid-19-Impfstoff. In der Gruppe, die als Public Health and Medical Professionals for Transparency (PHMPT) bekannt ist, sind u.a. renommierte Professoren verschiedener Elite-Universitäten. Nach einem Monat ohne Reaktion der FDA, reicht die Gruppe eine Klage gegen die Behörde ein und verlangte, alle von Pfizer eingereichten Dokumente und Daten innerhalb von 108 Tagen vorzulegen. Das sei derselbe Zeitraum, den die FDA für die viel heiklere Überprüfung der Pfizer-Daten für die Notfallzulassung und Lizenzierung ihres Covid-19-Impfstoffes benötigte. 

Pfizer frei von jeder Haftung

Die FDA beteuerte damals, die Prüfung und Analyse der Dokumente sei intensiv, zuverlässig, gründlich und vollständig erfolgt, um Sicherheit und Wirksamkeit der Pfizer Covid-19-Behandlung zu garantieren. Die klagende Partei will keinen Schritt zurück machen – denn das würde den Freedom of Information Act bedeutungslos machen und die Transparenz-Zusicherung der FDA als Lüge entlarven. Zudem wäre es ein fatales Signal an alle US-Bürger: Denn die Bundesbehörde spreche Pfizer von jeder Verantwortung und Haftung für ihr Produkt frei und schütze deren Dokumente. Auf der anderen Seite ruinieren Arbeitgeber, Spitäler, und das Militär die Existenzen all jener, die dieses Produkt nicht annehmen. 

Wissensstand wird nicht geteilt

Die FDA hat den Bürgern ab der Notfallzulassung des Pfizer-Covid-19-Impfstoffes, im November 2020, volle Information zugesichert. Im September 2021 bekräftigte die FDA – im Zuge der Notfallzulassung für die Booster-Impfungen – erneut ihr Engagement für Transparenz: Während man immer mehr über die Sicherheit und Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe erfährt, werde die FDA, den sich rasch ändernden Wissensstand weiter bewerten und die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten… Die Daten, die man untersuche, stammen nicht nur von Pfizer-BioNTech, sondern auch vom israelischen Gesundheitsministerium, von der britischen Universität Bristol und den Zentren für Krankheitskontrolle und -Vermeidung (CDC, Teil der US-Gesundheitsbehörde). 

Feige Ausreden

Die Klage der Wissenschaftler-Gruppe wurde mit einem skandalösen Gegenvorschlag der FDA verhöhnt: Sie wolle „nicht ausgenommene Teile“ der Daten, im Umfang von 500 Seiten pro Monat, verarbeiten. Die Gesamtdaten gibt es also nicht vor 2076. Denn laut Antrag des Klägers müsste die FDA 329.000 Seiten in vier Monaten verarbeiten und bereitstellen. Dazu fehle das Personal. Die FDA müsse zudem alle Papiere Zeile für Zeile durchgehen, um eine Veröffentlichung „vertraulicher Geschäfte und Geschäftsdaten von Pfizer oder BioNTech“ zu vermeiden. Das Prozedere für die Lizenzierung des Pfizer-Impfstoffes, das nur 108 Tage dauerte, sei völlig unterschiedlich. Die Fristsetzung sei ohnehin irrelevant, weil die FDA nicht verpflichtet sei, Daten unmittelbar nach der Lizenzierung zu veröffentlichen. 

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