Mit Feuerwerkskörpern wurde auf das Haus geschossen. Die aus dem Fenster gehängte Fahne ging in Flammen auf.

Bei der gestrigen Donnerstagsdemo gegen die türkis-blaue Bundesregierung und Burschenschaften kam es zu gefährlichen Randalen linksextremer Gruppen. Sie beschossen ein Gebäude in Wien-Josefstadt mit Brandmaterial, eine am Haus befestigte Fahne geriet dabei – mutmaßlich beabsichtigt – in Brand. Für Journalisten des Mainstreams ist die Attacke auf das Lokal der Burschenschaft Gothia in der Schlösselgasse offensichtlich nicht mehr als ein „Zwischenfall“

Ein Kommentar von Rene Rabeder

Ekel-Aktionen gegen Burschenschaften

Außerdem kam es durch linke Teilnehmer der Demo, auf der wieder jede Menge Plakate der linksextremen und gewaltbereiten „Antifa“ zu sehen waren, in der Fuhrmannsgasse und in der Strozzigasse zu vier besonders ekelhaften Sachbeschädigungen: Hausfassaden wurden dort durch rohe Eier und benutzte Damenbinden verunreinigt.

Von den Beschädigungen betroffen waren einerseits Vereinslokale verschiedener Burschenschaften, andererseits sogar eine Polizeiinspektion.

Linke prahlen auf Twitter mit Anschlag

Scharfe Kritik an den Demonstranten übte der Vorsitzende des Pennälerringes und Organisator des am heutigen Freitag stattfindenden Akademikerballs, Udo Guggenbichler: Offensichtlich seien „die Gewaltbereiten auf der Straße … Weil auf Häuser zu schießen, das haben wir in Österreich lange nicht mehr erlebt. Es ist bedauerlich, dass die Antifa mit Gewalttaten auf Twitter prahlt“, sagte Guggenbichler zu einem von einem linksradikalen Account geposteten Video des Vorfalles.

Roter Bürgermeister in die Pflicht genommen

Sein starker Appell an den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ): „Ich fordere von Ludwig eine Distanzierung von Gewalttaten auf den Straßen von Wien im Vorfeld des Akademikerballs. Besonders die SPÖ müsste sich daran erinnern können, dass in der Zwischenkriegszeit auf Gemeindebauten geschossen wurde – wehret den Anfängen“, blieb bislang – wie zu erwarten – unbeantwortet.

Medien verharmlosen Brandanschlag

Der „ORF“ spricht in seinen diversen Nachrichtensendungen indes von einer „eigentlich friedlichen“ Demonstration, bei er es einen „kleinen Pyrotechnik-Zwischenfall“ gegeben hätte. Und das obwohl selbst das Wiener Stadtblatt „Falter“,das seine Wurzeln selbst in der linksextremen Hausbesetzerszene hat, bereits vor den Gefahren zunehmender linksextremer Gewalt gewarnt hatte („Wochenblick“-berichtete).