Im Sommer 2017 stand ein Syrer in Augsburg vor Gericht, weil er versucht hatte, einen Mitbewohner seiner Unterkunft zu enthaupten. Als das Gericht ihn zu 13 Jahren Haft verurteilte, versuchte der Angeklagte die Pistole eines Polizisten zu entwenden. Zuvor hatte er einen Schuh nach dem Staatsanwalt geworfen und mehrfach in Richtung der Richter gespuckt. Jetzt wurde der Mordversuch verhandelt.

Auch nach zwei Jahren hat sich nichts am Verhalten des Angeklagten geändert. Er spuckte in Richtung der anwesenden Journalisten und lieferte sich eine Rauferei mit den Justizbeamten. Als Konsequenz ordnete die vorsitzende Richterin an, dass er eine Spuckhaube tragen muss.

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Wenn jemand meine Religion beleidigt, werde ich sauer

Der Gewalttäter, von dem nicht wirklich klar ist, ob er syrischer oder „palästinensischer“ Herkunft ist, war schon vor seiner ersten Verurteilung als Islamist aufgefallen. Er gibt zu, dass er mit der Schusswaffe des Polizisten den Staatsanwalt und die Richter erschießen wollte. Er hätte sich ungerecht behandelt gefühlt.

Schließlich wollte er seinen Mitbewohner nur nach Regeln seiner Religion ermorden, welche von diesem wiederholt beleidigt worden wäre. Wenn jemand meine Religion beleidigt „werde ich sauer“, erklärte der Araber. Bei seiner „Flucht“ wäre er zeitweise vom Islamischen Staat IS versorgt worden, über diese Menschen könne er nichts Schlechtes sagen. Zudem sympathisiere er mit der „palästinensischen“ Terrororganisation Hamas. Er würde die Richter und die Justiz in Deutschland hassen, nicht aber die Menschen.

Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, bis zum nächsten Verhandlungstag werden zwei Wochen vergehen.