„Wir wollen kein Chinatown, kein Little Italy“ – mit dieser netten, von Mainstream-Medien viel zitierten Umschreibung verschleiert die Integrationsministerin Susanne Raab die wirklichen Probleme, die viele Österreicher sehen.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Integrationsunfreudige Muslime

Probleme machen uns nicht die Unmengen thailändischer Imbissbesitzer, die sieben Tage die Woche arbeiten oder die Horden italienischer Luxusartikelhändler. Wir werden keine Probleme mit „Little Italy“ oder „Chinatown“ bekommen.

Was wir aber schon haben, sind Probleme mit „Little Kabul“ und „Turkeytown“. Speziell die Zuwanderung aus muslimischen Ländern gestaltet sich integrationstechnisch als schwierig. Jugendliche aus dritter oder vierter Generation Türken sind immer noch nicht richtig integriert – bei Spielen zwischen Österreich und der Türkei gilt ihre Loyalität oftmals der rot-weißen Fahne mit dem Halbmond. Prominentestes Beispiel – zwar aus Deutschland aber durchaus vergleichbar – ist Mesut Özil. Er spielte für die Deutsche Nationalmannschaft, kassierte Millionen, aber verweigerte, die Hymne mitzusingen. Auch trat er öfters mit und für den türkischen Machthaber Erdogan auf.

Selbst als Nationalspieler und Multimillionär, der alle Chancen und Möglichkeiten in Deutschland hatte – wo von „struktureller Unterdrückung“ keine Rede sein kann – schaffte er es nicht, sich zu integrieren.

Religion steht über Österreich

Gerade muslimische Zuwanderer neigen, auch in der Zweit- und Drittgeneration nicht besonders zu gelebter Integration. Aus der Studie des Österreichischen Integrationsfonds über junge Muslime in Wien geht hervor, dass sehr viel Migranten stark religiös sind. Führend sind hier Afghanen, Syrer und Tschetschenen, die sich zu ca. 70 Prozent als sehr oder ziemlich gläubig bezeichnen. Selbst bei den türkischen Muslimen, deren Vorfahren in den 60er und 70er-Jahren zugewandert sind, gaben etwa die Hälfte an, sehr oder ziemlich religiös zu sein.

Diese starke Religiösität korreliert auch mit mehreren kritischen Einstellungen, bei denen von einer Integration in die westliche Gesellschaft keine Rede sein kann. So gaben mehr als die Hälfte der Afghanen an, dass ihre Religion über den Gesetzen Österreichs steht. Bei Tschetschenen ist es etwa ein Viertel und selbst bei den als gut integriert geltenden Türken sind 13 Prozent dieser Ansicht.

Neigung zur Gewalt

Auch eine Neigung zur Gewalt ist bei vielen muslimischen Migranten erkennbar. Der Aussage „Wenn die Religion beleidigt wird, darf man durchaus zuschlagen“ stimmten 56 Prozent der Afghanen, 31 Prozent der Syrer und immerhin 13 Prozent bei Türken und Bosnier zu.

Eine Deutsche Studie aus dem Jahr 2010, also noch vor dem starken Anstieg der muslimischen Migranten durch den Asyl-Ansturm 2015, zeichnete bereits ein düsteres Bild von der Gewaltbereitschaft muslimischer Jugendlicher. Die Studie mit 45.000 Schülern ergab, dass insbesondere gläubige Muslime durch jugendtypische Delikte wie Körperverletzung oder Raub aufgefallen waren. Sie zeigten mit 23,5 Prozent eine extrem hohe Gewalttäterquote. Migranten christlichen Glaubens wurden etwa nur halb so oft gewalttätig. Schuld sei laut der Studie das archaische Männerbild des Islam.

Islam gehört nicht zu unserer Kultur

Und hier liegt auch der Hund begraben. Eine Integration von gläubigen Muslimen ist kaum möglich. Denn Integration bedeutet ein Teil werden, der Kultur des Gastlandes. Der Islam hingegen ist kein Teil unserer Kultur, sondern ein Widerspruch, eine eigene geschlossene Kultur. Wer an ihm festhält kann kein Teil „von uns“ werden. Dieses Grundgefühl haben auch viele Muslime, die verständlicherweise ihre Identität nicht über Bord werfen wollen und sich daher segregieren, satt integrieren.

Das ist menschlich nachvollziehbar, jedoch darf österreichische Integrationspolitik nicht das Ziel haben, einer fremden Kultur ein angenehmes Nestchen zu bereiten. Sie sollte das Ziel verfolgen die eigene Kultur zu erhalten und Menschen die zu uns kommen und Teil unserer Kultur werden wollen dabei zu unterstützen.

Bei dieser Aufgabe hat die Integrationspolitik der letzten fünfzig Jahre heillos versagt, etwa wenn man sich ansieht, dass über die Hälfte der Schüler in Wien nicht Deutsch als Umgangssprache verwenden.

Einwanderungsstopp oder Untergang

Ich habe in meinem Freundeskreis einen Deutsch-Chinesen, der in akzentfreiem ostdeutschen Dialekt spricht, dafür aber nur bruchstückhaft Mandarin und sich als Deutscher sieht. Bei solchen Menschen, Frau Minister Raab, müssen wir uns vor Little China nicht fürchten.

Nun ist es aber Zeit die Baustellen der letzte Jahrzehnte anzugehen, die Schwarz-Rot in ihrer Ignoranz verbrochen haben. Das bedeutet einen konsequenten Einwanderungsstopp, Ausweisung so vieler nicht integrierter Migranten wie möglich und endlich konkrete Integrationsmaßnahmen, wie eine absolute Deutschbeherrschungspflicht ohne Ausnahmen. Wenn wir jetzt nicht mit scharfen Maßnahmen reagieren, erkennen wir unsere Heimat in wenigen Jahren nicht mehr wieder und müssen uns wohl mit einem Indianerreservat-artigen „Little Austria“ in dem Multikultimoloch Wien zufrieden geben…