Ab 59 km/h wird zukünftig im Ortsgebiet "geblitzt".

Bleifüße aufgepasst: Ab 1. Oktober tritt in Oberösterreich die neue Anonymverfügungsverordnung in Kraft.

Unter anderem wurde die Toleranzgrenze von zehn auf fünf Stundenkilometer reduziert. Zu den fünf km/h Toleranz werde noch drei km/h Tachoungenauigkeit aufgeschlagen. Wer in Zukunft also mit 59 km/h durch ein Ortsgebiet rauscht, darf gleich das Börserl für die Beamten öffnen.


Mehr Sicherheit zum Schulanfang

Den neuen Strafenkatalog der Polizei kann man hier einsehen. Aus dem Büro von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner heißt es, die Maßnahme sei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gedacht.

Gerade da jetzt zum Schulanfang wieder viele Kinder im Straßenverkehr unterwegs sind, ist erhöhte Vorsicht besonders wichtig. Ablenkung und fehlendes Einschätzungsvermögen des ungewohnten Straßenverkehrs schaffen für die Tafelklassler zusätzliche Risiken.

Zudem tun sich Kinder schwer, mehrere Dinge gleichzeitig wahrzunehmen. Die Fähigkeit für eine sichere, selbständige Teilnahme am Verkehr entwickelt sich laut Experten erst mit 12 bis 14 Jahren. Aus diesem Grund wurden auch 17.500 Kinderwarnwesten allen oberösterreichischen Schulanfängern kostenlos zur Verfügung gestellt.