Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder muss aktuell in Deutschland unangenehme Fragen beantworten. Es steht der Vorwurf im Raum, dass seine Frau Karin Baumüller-Söder, an der Herstellung von Corona-Schutzmasken mitverdienen würde. Speziell weil Söder an der Maskenpflicht festhält, verortete die AfD ein etwas schiefes Licht.

Die Firma Baumüller Services mit Sitz in Nürnberg wirbt mit dem Slogan „Gemeinsam schlagkräftig gegen Corona„. Karin Baumüller-Söder wiederum ist Geschäftsführerin von Baumüller Services, einem Tochterunternehmen der Firmengruppe Baumüller. Eben dieses Unternehmen hat am 4. Mai bekanntgegeben, „Face Shields“ herstellen zu wollen. Damit, so der Vorwurf, würde die Ehefrau des Ministerpräsidenten an jenen Corona-Masken mitverdienen, welche er selbst politisch verordnet: „Maskenpflicht, solange es Corona gibt„.

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Söder dementiert wütend

Inzwischen antwortete auch Markus Söder auf die Vorwürfe. Laut deutschen Medien soll dem Ministerpräsident „der Kragen platzen„. Er prüfe rechtliche Schritte gegen die Vorwürfe. Es handle sich um „Fake News“. Die Masken wären nur in geringer Stückzahl hergestellt worden, um gespendet zu werden. Die Firma hätte einen anderen Geschäftsbereich und keine Kapazitäten zur Herstellung. Die deutschen Systemmedien assistieren brav und verkünden, es gäbe „keinen Beweis dafür“, dass Frau Söder an der Maskenherstellung „mitverdienen würde“.

Dementi wirkt dreist irreführend

Wie glaubwürdig diese Darstellung ist, kann man mit der Eigendarstellung der Firma Baumüller Services übereinstimmen, auf deren Homepage bis Redaktionsschluss folgende Inhalte zu lesen waren (wir haben den Text natürlich gesichert): „Baumüller Services, eine Tochter der Nürnberger Firmengruppe Baumüller, reagiert auf die aktuellen Herausforderungen und stellt einen Teil seiner Fertigung auf die Herstellung von Face Shields um. (…) Die neuste Kompetenz des Unternehmens ist die Produktion von Gesichtsschildern.“

Schon im Jahr 2018 gab es ähnliche Schlagzeilen. Da wurden Vorwürfe laut, dass die Familie Söder durch die Asyl-Krise gut dazuverdienen würde.

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