Frau Quatember verbreitet Unwahrheiten – Berichtigungsartikel betrachtet sie dann offenbar als "Hasskampagne".

Zuletzt haben wir über den Fall der „roten Wissenschaftlerin“ Kathrin Quatember berichtet, die in einer schlampig recherchierten „Studie“ den „Wochenblick“ in die rechtsextreme Ecke stellte und meinen Mitarbeiter Johannes Schüller gar als Vertreter der „Identitären Bewegung“ in Deutschland brandmarkte.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

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Quatembers unwahre Aussage

Als Chefredakteur muss man sich in so einem Fall natürlich vor seine Kollegen stellen und zur Klarstellung des unwahren Sachverhalts beitragen. Natürlich habe ich Herrn Schüller auch noch einmal die Gelegenheit gegeben, sich mittels eines Kommentars gegen die Anschuldigungen der SPÖ-Gemeinderätin aus Ebensee zu wehren.

Diese beiden Artikel, in denen wir uns sogar explizit auf Quatembers unwahre Aussage beziehen, „Wochenblick“-Leser könnten wegen der Studie gar ihr Haus anzünden, veranlassten die SPÖ-Politikerin, nun nachzulegen und von einer „Hasskampagne“ des „Wochenblick“ zu sprechen.

SPÖ-Politikerin fragte nicht einmal nach

Wenn man jemanden zu unrecht ins rechtsextreme Milieu stellt, ohne auch nur bei dem Protagonisten nachzufragen, wie dies Frau Quatember getan hat, dann handelt es sich natürlich wohl nur um einen Kollateralschaden und hat mit Hass nichts zu tun…

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Im Gegenteil: Gerade, wenn ein Journalist auf derartig unerhörte Weise von einer Politikerin in seiner Integrität angegriffen wird, muss er das Recht haben, sich mit seinem Wort zu verteidigen. Die Möglichkeit dies zu tun, nennt sich aber Freiheit und nicht Hass…