Im Jänner 2020 soll Almahdi A. den Freund seiner Ex erstochen haben, nun erhebt die Staatsanwaltschaft Münster Mordanklage.

Die grausliche Bluttat erschütterte im Januar diesen Jahres die kleine Gemeinde Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen. Nach einem Wohnungsbrand war eine Leiche gefunden worden. Die Ermittlungen führten die Polizei schließlich zu dem 26-jährigen Syrer Almahdi A. Dieser soll den 31-jährigen Iraker Shahram K. in dessen Wohnung im Schlaf erstochen und, um seine Spuren zu verwischen, die Wohnung in Brand gesteckt haben. Bei diesem Brand an einem Sonntagmorgen wurde ein weiterer Hausbewohner verletzt, die Anderen konnten unverletzt evakuiert werden.

Haftbefehl wegen Mordes und schwerer Brandstiftung

Der Grund: Eifersucht. Almahdi A. vermutete in Sharahm K. einen Nebenbuhler. Es wurde schließlich ein Haftbefehl wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung verhängt. Schockierend für den Mainstream – die Süddeutsche Zeitung titelte auch politisch völlig korrekt: „Leichenfund bei Wohnungsbrand: 26-Jähriger in Haft“ – der Syrer galt als bestens integrierter Vorzeige-„Flüchtling“.

Deutschkurs, Ausbildung und bestens integriert

2017 folgte er der Einladung von Kanzlerin Angela Merkel und kam mit seiner 36-jährigen Ehefrau und seiner 6-jährigen Tochter über mehrere sichere Drittstaaten nach Deutschland. Dort soll er sich vorzüglich und schnell integriert haben. Er lernte Deutsch, machte eine Ausbildung als Verkäufer und engagierte sich auch politisch sowie bei der Feuerwehr in seinem neuen Wohnort Tecklenburg. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest, aber dem ehemaligen Musterbeispiel für gelungene Integration droht nun lebenslange Haft.