Massive Ungereimtheiten bei Frankreichwahl – 4 Mio. ungültige Stimmen
(Bild: Screenshots Twitter, Marine Le Pen/Wikimedia, Foto-AG Gymnasium Melle, CC BY-SA 3.0)

Bei der Präsidentschafts-Stichwahl in Frankreich wurden über 4 Millionen ungültige Stimmen gezählt. Das sind in etwa 12 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Ein Wert, der signifikant größer ist als die Durchschnittswerte der letzten Wahlen, die bei etwa vier bis sechs Prozent liegen!

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Le Pen-Stimmzettel beschädigt

Ein weiterer Fakt, der einen demokratiepolitisch fahlen Beigeschmack hat ist, dass viele Stimmzettel bereits beschädigt – und somit ungültig – versandt wurden. Sie wurden eingerissen oder bei manchen wurden die Ecken abgeschnitten. Interessant ist, dass diese Manipulationen fast ausschließlich bei den Stimmzetteln für Marine Le Pen vorkamen und den Bürgern so die Möglichkeit geraubt wurde, für sie abzustimmen.

Andere Le Pen-Gegner sollen versucht haben, durch Diebstahl die Wahl der nationalen Kandidatin unmöglich zu machen. Laut dem Nachrichtenportal Sputnik France wurden in einem Wahllokal im Departement Cote-d´Or in Ostfrankreich 835 Wahlzettel mit Le Pens Namen entwendet. In dem Wahllokal gab es nur 141 der eigentlich 976 Zettel. Die lokale Polizei nahm den Tatbestand auf.

Doppelstimmrecht bei Briefwahl

Auch bei dem ersten Wahlgang kam es in der „Grande Nation“ zu Ungereimtheiten. An etwa 100.000 Personen, vor allem Auslandsfranzosen, sollen die Wahlkarten doppelt ausgeschickt worden sein, wie u.a. englischsprachige Medien berichten. Die französischen Behörden gaben den Patzer zu. Eine Untersuchung des Falles werde es aber, wenn überhaupt erst nach der Wahl geben.

Obwohl Marine Le Pen mit den ungültigen Stimmen die Wahl wohl auch nicht für sich entschieden hätte, so bleiben doch einige pikante Fragen weiterhin offen. Etwa ob es auch bei der Auszählung zu groben Pflichtverletzungen der Wahlbeisitzer gekommen ist, wenn schon von Amtswegen beschädigte Stimmzettel versandt wurden bzw. vielleicht diese von den Beamten selbst beschädigt wurden!

Kritik an Macrons Nähe zum Islamismus

Unterdessen wird auch die Kritik an dem neugewählten Präsidenten Emmanuel Macron lauter. Der französische Journalist Yves Mamou, der bis zu seiner Pensionierung bei der großen renommierten und liberalen Zeitung „Le Monde“ schrieb, führt scharfe Argumente gegen das neugewählte Staatsoberhaupt ins Feld. „Emmanuel Macron, ein ’nützlicher Ungläubiger‘, ist kein Unterstützer von Terrorismus oder Islamismus. Es ist schlimmer: Er sieht nicht einmal die Bedrohung“, kritisiert er dessen islamfreundliche und verharmlosende Aussagen zu den Terroranschlägen in Frankreich.

Auch weißt er darauf hin, was die Professorin Barbara Lefebvre herausfand: Nämlich, dass sich in Macrons Wahlkampfteam der algerisch-stämmige Islamist Mohamed Saou befand, der auf Twitter nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ twitterte „Ich bin nicht Charlie“ – unmittelbar nach dem furchtbaren Anschlag eine mehr als geschmacklose Botschaft.

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