Jean-Claude Juncker ischias ruanda
Musste sich in den letzten Jahren Alkohol-Vorwürfe und Amtsunfähigkeit vorwerfen lassen: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Die Gerüchte um eine mögliche Alkoholkrankheit von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker machen schon länger die Runde. Ein Video in dem er selbstständig eine kurze Treppe nicht erklimmen konnte, heizt die Spekulationen nun weiter an.

Sorgen bereitet der Zustand des Politikers. Beim vergangenen Nato-Gipfel in Brüssel taumelte der EU-Kommissionspräsident schwer, musste von mehreren Personen gestützt werden.

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Hilfe von Polit-Elite

Auch eine Treppe konnte er nicht selbstständig erklimmen, brauchte auch hier Hilfe. Der Präsident Finnlands, der Ministerpräsident der Niederlande und der ukrainische Präsident mussten Juncker stützen.

Kein Kommentar aus Büro

Aus Junckers Büro hieß es, man wolle den Gesundheitszustand des EU-Politikers nicht öffentlich diskutieren. Öffentlich klagte Juncker bereits mehrmals über Ischiasprobleme.

Hartnäckig halten sich auch Gerüchte über eine mögliche Alkoholkrankheit des Kommissionspräsidenten. Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem, der in der Vergangenheit öfters mit rüpelhaftem Verhalten auffiel, bezeichnete Juncker als einen „verstockten Raucher und Trinker“.

FPÖ-Generalsekretär Vilimsky fordert jetzt den Rücktritt von Juncker!

Rücktrittsforderung

Auch der EU-Abgeordnete Harald Vilimsky von der FPÖ ist von der Alkoholkrankheit überzeugt. In einer Aussendung heißt es zum Dementi des Juncker-Büros: „Den Quatsch noch quätscher mache es dann noch, wenn die Kommission nach offensichtlichem Sturmläuten von Medien und Diplomatie dies nicht weiter kommentiere und von allgemeinen Gesundheitsproblemen rede, obwohl es jeder auf dem Brüsseler Parkett besser wisse.

Vilimsky fordert auch den Rücktritt Junckers noch vor der neuen Wahl im Mai 2019: „Juncker möge alle Hilfe der Welt erhalten, um dieses offensichtliche Problem in den Griff zu bekommen, aber seinen Sessel in der Kommission muss er räumen und das rasch.“