Die 56-jährige Barbara Sch. glaubte in dem Pakistani Nadeem (26) die große Liebe gefunden zu haben. Sie schleppte den jungen Mann, der über keine Papiere verfügt, illegal über die Grenze in die Schweiz ein.

Anfang Mai hatte die Frau ihren Freund und einen weiteren Pakistani von Italien einschleusen wollen. „Ich fuhr mit dem Elektro-Roller an ihm vorbei. Ich sah sein Gesicht, die Augen – da war es um mich geschehen“, berichtete die Frau laut Blick.ch.

Schlepperin verhaftet

An der deutsch-österreichischen Grenze wurde die Frau von deutschen Polizisten jedoch als Schlepperin verhaftet und saß 16 Tage in Untersuchungshaft. Die beiden jungen Männer mussten wieder nach Italien.

Hochzeit war noch im Sommer geplant

Doch nach der Haft versuchte die Frau den 26-Jährigen unbemerkt in die Schweiz zu transportieren. Geplant war eine Hochzeit, die dem Pakistani den Aufenthalt erleichtert hätte. Die geplante Hochzeit in der Schweiz wurde von den Behörden nicht genehmigt.

Auch in Italien erhielt sie eine Abfuhr, da der Pakistaner weder legal eingereist war noch Unterlagen zu seiner Person hatte.

Geschlagen, beleidigt, verletzt – Barbara gibt auf

Barbara Sch. verbrachte ihre Zeit jetzt in Italien bei ihrem Nadeem. Doch die Frau musste ernüchtert feststellen, dass ihr „Lover“ doch nicht so perfekt war, wie sie es anfänglich dachte und sie wohl nur ausnutzte. Sogar ein Hochzeitskleid hatte sie sich bereits besorgt, berichtet die Zeitung „Blick.ch“, die die Romanze journalistisch akribisch begleitete.

Doch Nadeem weigerte sich eine Arbeit zu suchen, lebte vom Geld der Rentnerin. Später brach er den muslimischen Fastenmonat Ramadan ab und begann sich zu betrinken – schlug die reife Dame sogar.

„Eine gute Frau denkt und spricht nicht“

Mit Sätzen wie „Eine gute Frau denkt und spricht nicht.“ und anderen derben Beleidigungen brach der Pakistaner der Frau das Herz. Auch, dass er sich weigerte die schwer kranke Frau ins Spital zu begleiten, riss der verliebten Schweizerin eine tiefe Wunde ins Herz.

Wie die Schweizer Zeitung „Blick“ schreibt war wurde Barbara Sch. jedoch schon vorher gewarnt, dass Nadeem nur auf ihr Geld aus sei.

Große Enttäuschung

„Pakistanis heiraten nicht aus Liebe, hat man mir gesagt“, so Barbara Sch. „Nun weiss ich, dass es offenbar so ist.“

Die enttäuschte Frau kehrt nun alleine in die Schweiz zurück – muss sich wieder alleine um ihre behinderte Tochter kümmern.

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