Für die heimischen Schweinebauern wird die Lage immer schlimmer.

Die Afrikanische Schweinepest ist zurück in Europa. In Belgien müssen Hausschweine schon getötet werden. Die heimischen Schweinebauern sind besorgt und werden zu Schutzmaßnahmen gedrängt.

Der Schweinemarkt spürt es schon: Die Pest drückt auf den Preis. Belgien darf seit dem Ausbruch der Schweinepest keine Exporte mehr nach Asien durchführen. Für Menschen ist das Fleisch aber ungefährlich, kann also weiter verkauft und auch gegessen werden.

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Auswirkung auf Europa

Die belgische Export-Sperre nach Asien hat auch Auswirkungen auf den heimischen Markt: „Nun wird das ganze belgische Schweinefleisch billig in ganz Europa verscherbelt, das zieht unseren Preis runter“, sagt Johann Schlederer von der Schweinebörse.

Die wichtigste Möglichkeit Tiere vor einer Infektion zu schützen seine, „Jeden direkten Kontakt mit Wildschweinen vermeiden“, erklärt Schlederer. Tiere und Hof sollen geschützt werden. „Jede Auslaufhaltung muss eingestellt werden. Wenn es unbedingt sein muss, dann sollte wenigstens ein zweiter Zaun aufgebaut werden.“

Essensreste nicht wegwerfen

Erste Hygienevorkehrungen werden schon getroffen. Vor allem an Konsumenten wird appelliert, keine Essensreste unachtsam wegzuwerfen. Wenn Wildschweine an diese Reste gelangen, ist die Chance groß, sich infizieren. Schinken, Wurst oder Fleisch stammen oft aus betroffenen Regionen Europas. „Das ist eigentlich der häufigste Verbreitungsweg“, so Schlederer.