Herzzerreißend: ÖAMTC befreit süßes Katzerl aus Motorraum

Seit Jahrzehnten steigt in Europa die Zahl der Infektionen mit dem „Orientalischen Augenwurm“ bei Haustieren und Menschen an. Nun wurde der Parasit bei einer Katze in der Weststeiermark entdeckt. Eine Ausbreitung wird befürchtet.

Die Larven des Fadenwurms gelangen über Fruchtfliegen in die Augen ihres Opfers. Im Auge ernähren sie sich dann von der Tränenflüssigkeit. Warme Aussentemperaturen begünstigen die Ansteckung in den Monaten Mai bis Oktober. Der Parasit (Thelazia callipaeda) hat seinen Ursprung eigentlich in Asien, doch durch den illegalen Haustierhandel oder der zunehmenden Migration nach Europa, werden auch immer mehr exotische Krankheiten importiert.

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Gefahr darf nicht unterschätzt werden!

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf den Menschen eher gering, aber dennoch wird zur Vorsicht geraten. Der Augenwurm verursacht im Auge Reizungen und Entzündungen. Bleiben diese unbehandelt, kann das Augengewebe dauerhaft Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall kann es zum Erblinden des Patienten führen.