Eigentlich ist die SPÖ seit der letzten Wahl die größte Oppositionspartei im Nationalrat. Allerdings stellt sich nach einem Jahr doch die Frage, woran man die rote Opposition gegenüber der türkis-grünen Regierung erkennen soll, da die Sozialdemokraten die Corona-Politik der Regierung praktisch zu hundert Prozent mittragen.

Ein Kommentar von Konrad Reisinger

SPÖ-Vorsitzende Rendi-Wagner forderte – ganz im Sinne der Bundesregierung – stets noch schärfere und radikalere Zwangsmaßnahmen wie zuletzt, als sie die neuen Grausamkeiten im Zuge der Novelle des Epidemiegesetzes grundsätzlich begrüßt hatte.

Seltene vernünftige Wortmeldungen aus den eigenen Reihen, wie von Wiens Gesundheitsstadtrat Hacker oder dem burgenländischen Landeshauptmann Doskozil, der im Dezember kritische Fragen zum Impfen stellte, dürften Frau Dr. Rendi-Wagner ziemlich kalt gelassen haben. Dr. Konstantina Rösch, immerhin bis zum letzten Jahr noch SPÖ-Gemeinderätin, warf bei ihrer vielbeachteten Rede in Steyr, ihren Ex-Genossen einen Verrat an sozialdemokratischen Idealen vor. Eine Übertreibung? Nun, gestandene Rote und vor allem Gewerkschafter, die sich wirklich als „Kümmerer“ und Anwälte der kleinen Leute verstanden haben, werden die Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen wohl kaum billigend in Kauf nehmen. Sehr werden wissen – oder sollten zumindest wissen –, dass ihre eigenen Leute immens unter Massenarbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise und Schulschließungen uww. leiden. Ob diese respektablen Roten, die in erste Linie Menschen und weniger ideologisch verbohrte Marxisten waren, heute noch eine große Rolle in der österreichischen Sozialdemokratie spielen, ist zu bezweifeln. Wäre es anders, dann wäre letztendlich die empathielos und eiskalt wirkende Karrierefrau Joy Pamela Rendi-Wagner, auch nicht SPÖ-Vorsitzende geworden. Ihr kometenhafter Aufstieg gibt eingefleischten Genossen aus dem traditionellen Arbeitermilieu wohl bis heute Rätsel auf: Sie muss schon etwas ganz besonders sein, legte man ihr doch nach nur 18 Monaten Parteimitgliedschaft den Vorsitz von Österreichs ältester und über Jahrzehnte mächtigster Partei 2018 zu Füßen. Aber was? Denn sie ist ja weder bei Wahlen ein Zugpferd, noch ist sie bei der Parteibasis sonderlich beliebt.

In der Lückenpresse erfährt man darüber natürlich wie immer nichts bis wenig: So wurde in den Mainstream-Medien fast durchgehend unterschlagen, dass Rendi-Wagner an der Bilderberger-Konferenz 2018 in Turin teilnahm, die die wirklich Mächtigen der Welt versammelt – nämlich Konzernbosse, Strippenzieher aus Politik und Medien und den europäischen Hochadel. Was dort besprochen und beschlossen wird, ist streng geheim – so geheim, dass die „Qualitätspresse“, obwohl dort anwesend, niemals darüber berichtet. Die einzigen die darüber überhaupt berichten, sind die viel gescholtenen alternativen Medien. Diese sehen z.B. einen Zusammenhang zwischen dem Bilderberger-Treffen 2015 und dem Flüchtlings-Tsunami desselben Jahres.

Zu den Bilderberger-Treffen kommen auch Bosse von Pharmariesen hin – so nahmen dort in den letzten Jahren u.a. Vertreter von Pfizer, Lonza und Novartis teil –, für die Rendi-Wagner sicherlich eine interessante Gesprächspartnerin gewesen sein könnte, galt die Medizinerin doch als Expertin für Impf-Prävention. Dass ihr Thema am Herzen liegt, erkennt man bereits am Titel ihrer Habilitation: „Prävention durch Impfungen“. Bei Impftagen und einschlägigen Fachveranstaltungen war sie eine gern gesehene Referentin und als Verantwortliche für die Öffentliche Gesundheit in Österreich, erklärte sie Impfen zu einem „Akt der Solidarität“.

In Interviews vor und während ihrer Zeit als Gesundheitsministerin hat sie immer wieder auf die Notwendigkeit des Impfens hingewiesen und mehr Anstrengungen zur Erhöhung der Impfquote gefordert. In der aktuell erbitterten und kontrovers geführten Diskussion rund um das Corona-Impfexperiment und einen direkten oder indirekten Impfzwang, bekommen diese früheren Aussagen der bedingungslosen Impf-Befürworterin doch einen besonderen Beigeschmack…

Interessant ist zudem auch noch, dass sie mit Kanzler Kurz eine große Liebe zum „Impf-Weltmeister“ Israel verbindet. Jedoch sind ihre Verbindungen in das biblische Land weitaus älter und intensiver: Rendi-Wagner, hat vier Jahre in Israel gelebt, war Gastdozentin an der Universität Tel Aviv und ist mit dem ehemaligen Botschafter Österreichs in Israel, Michael Rendi verheiratet. In einem Interview mit der Zeitschrift „NU“ (Ausgabe Nr. 68 (2/2017), betonte sie, dass Israel in manchen Bereichen der Wissenschaften Österreich überlegen sei: „Auf dem Gebiet der Epidemiologie, also dort, wo es um die Erforschung der Verbreitung von Infektionskrankheiten und deren Bekämpfung geht, ist man zum Teil weiter, als wir hier in Österreich.“

In einem anderen Interview sagte Pamela Rendi-Wagner zu ihren Israel-Connections: „Wir sind auch immer mit den israelischen Botschaftern in Österreich befreundet gewesen, jetzt mit Botschafterin Talya (Lador-Fresher). Ich glaube, wir werden diese Verbindung nie verlieren. Und weil meine jüngere Tochter in Israel geboren wurde, ist auch immer ein Stück Israel in unserer Familie.“

Wer das Etikett Verschwörungstheoretiker nicht fürchtet, könnte hier die Frage stellen: Hat sie sich damit für „höhere Weihen“ empfohlen? Kann es sein, dass milliardenschwere Pharmakonzerne die Politik beeinflußen und schon vor Corona dafür gesorgt haben, dass ihnen genehme Politiker an die entscheidenden Positionen kommen?

Aber das ist natürlich Spekulation: Was hingegen unbestritten ist, dass Rendi-Wagner – wie die türkis-grüne Bundesregierung – nicht nur bei den Corona-Zwangsmaßnahmen weiterhin an einem Strang ziehen, sondern auch die globalistische Agenda 2030 unterstützen werden.
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