In den Spitälern sind sie unsichtbar. Labormediziner und Virologen agieren im Verborgenen. Sie scheuen seit jeher die Nähe zu Kranken. Auch zu Kollegen suchen sie nur in Ausnahmefällen Kontakt.

Ein Gastbeitrag von Dr. Gerd Reuther

Labormediziner gehören seit Jahren zu den ärztlichen Topverdienern. Virologen halten die verlängerten Werkbänke der Pharmaindustrie in Universitätsinstituten mit Forschungsmillionen am Laufen. Nun stehen diese meist publikumsscheuen Expertengruppen im Rampenlicht. Wieso eigentlich?

Labor statt Patientenkontakt

Haben doch weder Virologen noch Labormediziner Erfahrungen in der Diagnose und Behandlung kranker Menschen. Körperflüssigkeiten reichen beiden Facharztgruppen für eine Einschätzung von Krankheiten. Ganz wie zu Zeiten der Säftelehre, als Ärzten der von Angehörigen mitgebrachte Urin in einem Harnglas ausreichte, um festzustellen, worunter jemand litt. Ein Augenschein auf den Kranken oder gar eine körperliche Untersuchung waren und sind überflüssig. Das Harnglas ist mittlerweile durch Zahlenkolonnen und Computerausdrucke ersetzt worden.

Keine Diagnose durch PCR- oder Antigentests

Kein Wunder, dass ein PCR-Test auf „Covid-19“ ebenso wenig aussagt wie Farbe, Geruch und Geschmack des Urins. Fairerweise muss man zugestehen, dass die Geschmacksprobe des Urins immerhin noch erlaubte, einen Diabetiker zu identifizieren. „Diabetes mellitus“ heißt „süßer Durchfluss“ und wurde anhand der Süße des Harns diagnostiziert. PCR- und Antigentests erlauben hingegen die sichere Diagnose keiner einzigen Krankheit!
Wer Menschen auf Laborwerte reduziert, hat folglich auch keinerlei Vorstellung, was Krankheiten sind und woher diese kommen. Dies macht Virologen und Labormediziner anfällig, Erkrankungen auf einfache Ursachen zurückzuführen. Entweder werden wir durch Mikroorganismen krank oder eine messbare chemische Substanz wie Cholesterin oder Zucker ist aus dem Normalbereich ausgebrochen.

Ohne Emotionen und Gespür für die Menschen

Die Komplexität unserer Existenz ist beiden Expertengruppen fremd. Das Milieu, das Mikroorganismen benötigen, um zu Krankheitsursachen zu werden, oder das Zusammenspiel verschiedener Systeme in unseren Körpern sind für sie Bücher mit sieben Siegeln – die Psyche Kranker sowieso.
Virologen und Labormediziner erfüllen aber zwei wesentliche Voraussetzungen, um zu den Hohepriestern für unsere Journalisten zu werden. Beide Facharztgruppen sind die Top-Profiteure einer Test-Epidemie und dank ihrer Beschränkung auf Zahlen und Körperflüssigkeiten garantiert frei von jeglicher Gefühlsregung. Und Emotionen stören nur, wenn man Menschen einsperrt, Existenzen zerstört und pseudowissenschaftliche Begründungen für unsinnige und potenziell tödliche Impfungen liefert. Impftote als Folge einer Hirnvenenthrombose sind für Virologen und Labormediziner lediglich Bezeichnungen in einer Tabelle. Ist es Zufall, dass der Präsident der österreichischen Ärztekammer Labormediziner ist?

Dr. Gerd Reuther ist Bestsellerautor und ehemaliger Chefarzt. Er war der jüngste Chefarzt Deutschlands. Später gab er seinen Posten auf. Sein Beruf ließ ihn aber nicht los, er schrieb mehrere Bücher zum Thema Medizin und Gesundheit.

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