Seit jeher vertrat die ÖVP das bürgerliche, konservative Spektrum und galt traditionell den Wirtschaftstreibenden und den Bauern verpflichtet. Außerdem betonte man stets die Nähe zur römisch-katholischen Kirche und bekannte sich zu einem christlich-sozialen Österreich.

Die Bilanz für die genannten Gruppen im Jahr 2017 ist allerdings eher bescheiden: Viele Unternehmer ächzen unter der hohen Steuerlast und beklagen die ausufernde Bürokratie, was sinnvolles und langfristiges Wirtschaften in der Republik enorm erschweren würde.

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Mittelstand unter Druck – der Bauer stirbt

Der Berufstand des Landwirts ist ebenso gefährdet: Täglich schließen mehrere bäuerliche Betriebe in Österreich ihre Hoftore für immer – als Sinnbild des heimischen Bauernsterbens.

Und auch der katholischen Kirche laufen die Gläubigen davon. Beständig treten pro Jahr mehr als 50.000 Österreicher aus der Kirche aus – eine Trendumkehr ist nicht zu erkennen.

Konservative ÖVP-Kreise unzufrieden mit der Partei

Parteiinterne Kritiker, wie der oberösterreichische Baron Norbert van Handel, werfen der ÖVP-Spitze in Wien vor, ihre konservativen Grundsätze verraten zu haben. Die Öffnung ins linke Polit-Spektrum hält der Polit-Beobachter van Handel für falsch. „Die Familie ist die Kernzelle des Staates“, betont er im „Wochenblick“-Gespräch. Die ÖVP hätte diese Institution früher geschützt. „Heute sehe ich da eine starke Erosion.“

+++Lesen Sie dazu den vollständigen Artikel „Herr Kurz, welche Werte vertritt ihre ÖVP?“ in der neuen „Wochenblick“-Ausgabe (20/17, vom 25.5.2017), die HIER gratis und unverbindlich angefordert werden kann.+++

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