„Frank Jordan halte ich für den wichtigsten Schweizer Autor seiner Generation“, urteilte ein Leser. Wer seine Kriminalromane gelesen hat, ist zumeist hellauf begeistert. Dass der Autor in Wahrheit eine äußerst sachkundige Autorin ist, macht die Sache nochmals spannender.

Ein Interview von Willi Huber

Beginnen wir ganz untypisch: Prasselt in Ihrem Kamin gerade ein Feuer? Wie kalt ist es vor der Tür?
Feuer – unbedingt! Der Kamin ist meine Zentralheizung. Draußen waren um vier Uhr noch drei Grad. Vielleicht ist es noch kälter.

Sie arbeiten gerne in der Früh?
Ja. Da hat man seine Ruhe und einen klaren Kopf.

„Ein beängstigend realistischer Thriller“

Würden Sie sich als Aussteigerin beschreiben?
Wenn es um mein Leben als selbstständige PR-Beraterin geht: Ja. Ich habe den Beruf gewechselt, den Ort von der Schweiz nach Frankreich verlegt. Nein, wenn es um das „große Ganze“ geht. Man bleibt Bürger, Steuerzahler, Konsument, Mensch. Man kann nie „einfach raus“.

Wann kam die Idee zu Ihrem ersten Kriminalroman?
Da war ich noch voll in meinem alten Leben, aber bereits an dem Großexperiment interessiert, das man als „Politik“, speziell aber „Geldpolitik“ bezeichnet.

„Dieser Thriller fühlt sich an, als könnte es genauso wirklich passieren. Schauen Sie sich über die Schulter!“

Markus Krall,

Bestsellerautor

Man experimentiert mit uns? Wer steckt dahinter?
Da gibt es Politiker, die vorgeblich das „Beste“ für die Menschen und die Wirtschaft wollen. Auf den zweiten Blick stellt man fest, dass Zentralbanken private Institutionen sind. Es gibt da ein sinngemäßes Zitat: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld, dann ist es mir egal, wer die Politik macht.“ Das trifft es ziemlich auf den Punkt.

Wann hat dieses Experiment begonnen?
Schwer zu sagen. Die Gründung der amerikanischen Zentralbank FED war sicher ein Meilenstein, die Privatisierung des Geldsystems.

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Im Frühling 2018 kommt es in der Schweiz zum Absturz einer Privatmaschine. An Bord eine halbe Milliarde Euro in bar und fünf Personen; darunter Aleksei Wladimirowitsch Laritski, der „Bankier des Kremls“ und seine Frau, eine russische Politikerin. Bereits nach kurzer Zeit führen die internationalen Ermittlungen zu einem Ergebnis. Jo Burger, die graue Eminenz der Schweizer Sicherheitspolitik überzeugt seine Regierung jedoch davon, dass viele Fragen offen geblieben sind, während sich im Hintergrund die Interessen mächtiger Kräfte zeigten. Das operative Team des Schweizer Nachrichtendienstes rund um den Agenten Carl Brun erhält den Auftrag zu verdeckten Ermittlungen. Sie stoßen auf Verbindungen zwischen Moskau und Brüssel sowie auf einen rätselhaften, hochansteckenden Krankheitserreger.

Sein Ausbruch kostete Anfang 2016 innerhalb der militärischen Verbände der Ukraine 189 Menschen das Leben. Als sie versuchen, die eigenen Behörden zu warnen, wird klar, dass diese ebenso wenig an der Wahrheit interessiert sind, wie die Strategen und Planer der EU. Bruns Auftraggeber suchten von Anfang an keine Ermittler, sondern eine Handvoll Unbekannte, auf die man einen schrecklichen Verdacht lenken kann. Mittels einer präzise geplanten Operation, der Inszenierung einer Katastrophe, soll Europa für immer verändert werden. Für Brun und seine Leute beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und um das eigene Überleben, der den Leser nicht mehr loslässt …