Als Reaktion auf unseren Artikel „Katholiken stehen auf: Gegen Impfaktion im Wiener Stephansdom“ hat der Wochenblick eine Leserzuschrift erhalten. Diese wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten und auch den der E-Mail beigefügten Brief an Kardinal Christoph Schönborn nicht. Darin wird gefordert, den „Missbrauch durch Pharmapropheten“ zu stoppen und das Impfen im Stephansdom zu beenden. Eine Petition zur „Unterbindung von ‚Impfstraßen‘ im Stephansdom und anderen Gotteshäusern“ wurde bereits gestartet. Sie richtet sich ebenfalls an Kardinal Schönborn.

Leserzuschrift:
„Respekt und Anerkennung, dass Sie im WOCHENBLICK den Missbrauch heiliger Orte durch weltliche Aktionen wie das Impfen im Stephansdom zum Thema machen. Hier geht es nicht nur um die Entweihung durch Kommerz, es geht um die Unterstützung einer globalen Agenda, die der Staat gegen die Bürger mit aller Härte verfolgt. Die Ungeimpften werden immer öfter ausgegrenzt und und es droht ihnen sogar die völlige Isolation. Die Kirche selbst könnte Nichtgeimpften bald den Zutritt zu heiligen Stätten verwehren. Ich habe noch vor dem Start der Impfaktion zusammen mit einem Religionsprofessor einen handschriftlich gezeichneten Brief an den Kardinal geschickt. Mit einer Antwort rechnen wir nicht.“

Hier der Brief an Kardinal Dr. Christoph Schönborn:

Hochwürdiger Herr Kardinal!

Der Weltkatechismus der katholischen Kirche trägt Ihre Handschrift. Es wäre vermessen, Ihnen die Grundsätze unseres Glaubens näher bringen zu wollen. Eine große Gemeinde von Hörern und Lesern wartet Sonntag für Sonntag auf Ihren Kommentar zum Evangelium. Wer sollte versuchen, Sie mit Zitaten aus der Heiligen Schrift zu belehren? Als Hirte des Landes hat Ihr Wort Gewicht. Doch die Schafe sind beunruhigt. Sie erkennen die Stimme ihres Hirten nicht mehr.

Mobile Impfteams dringen in Kirchenräume ein und breiten auf Tischen und Bänken ihre Gerätschaften aus. Weißgewandete Gestalten verkünden mit Engelsstimmen die nahende Erlösung. Gesteinigt wird, wer voll Gnade und Kraft seine Stimme dagegen erhebt. Heiliger Stephanus, bitte für uns!

„Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug.“ (Mk 11,15f)

„Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Messias!, oder: Seht, dort ist er!, so glaubt es nicht! Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten, und sie werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen. Ihr aber, seht euch vor! Ich habe euch alles vorausgesagt.“ (Mk 13,21-23)

Hochwürdiger Herr Kardinal, machen Sie das Haus Gottes wieder zu einem Haus des Gebetes! Beenden Sie seinen Missbrauch durch Pharmapropheten, die gut-gläubigen Menschen trügerischen Schutz versprechen, tatsächlich jedoch deren leibliche und seelische Gesundheit gefährden.

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Wenn Sie die Petition zur „Unterbindung von „Impfstraßen“ im Stephansdom und anderen Gotteshäusern“ unterstützen möchten, können Sie Ihre Unterschrift >>>hier auf citizengo.org<<< setzen. Bereits mehr als 7.500 Kritiker unterstützen die Petition gegen die kirchlichen Impfstraßen. Die Initiatoren haben sich 10.000 Unterschriften zum Ziel gesetzt.

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