Vermutete USA hinter “Nord Stream”-Terror: Journalist auf Twitter gesperrt

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Kahlschlag gegen kritische Stimmen geht weiter

Vermutete USA hinter “Nord Stream”-Terror: Journalist auf Twitter gesperrt

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Da staunte Bruno Wolters nicht schlecht: Der deutsche Journalist, der unter anderem für die Grazer “Tagesstimme” sowie das “Konflikt”-Magazin schreibt, wurde auf Twitter permanent gesperrt. Nun kommt der Verdacht auf, dass dies damit zu tun haben könnte, dass er sich in den letzten Tagen, insbesondere im Bezug auf den Terror-Anschlag auf “Nord Stream 2”, verstärkt amerikakritisch äußerte.

“Nord Stream”: Vertrat westkritische Haltung

Während die transatlantischen Systemmedien mit abenteuerlichen Verschwörungstheorien ums Eck kommen, wonach Russland hinter der Sabotage der deutschen Gasversorgung in der Ostsee steckt, beginnt nun womöglich schon die Zensur der Kritiker. In einem der jüngsten Tweets seines privaten Kontos stellte Wolters eine US-Verantwortung für den Anschlag offen in den Raum.

Bereit seit Tagen hatte er auf Ungereimtheiten im öffentlichen Narrativ hingewiesen. Zudem hatte er in einem viralen Tweet darauf hingewiesen, dass Hausdurchsuchungen in der AfD-Zentrale in Berlin wegen sieben Jahre alten Anschuldigungen nur eine Woche vor einer wichtigen Wahl den Eindruck eines politischen Manövers erweckten. Nun bekam der kritische Journalist direkt eine Sperre wegen vermeintlicher “Plattform-Manipulation”.

Wochenblick ging der Frage nach der Verantwortung für den Gas-Terror bereits nach:

Absurder Sperrgrund “Plattform-Manipulation”

Blickt man in die Twitter-Bedingungen könnte eine dieser beiden Darstellungen ihm seinen Account gekostet haben. Als Möglichkeit für eine sofortige Komplettsperre wird dort etwa die “Anwendung einer oder mehrerer der auf dieser Seite beschriebenen Taktiken mit dem Ziel, die Integrität von Wahlen zu beeinträchtigen” genannt. Will man verhindern, dass Bidens Ankündigung, Nord Stream “ein Ende zu setzen”, ihn die Midterm-Wahlen kostet?

Gegenüber Wochenblick erklärt Wolters die mutmaßliche Logik: “Es heißt doch immer, Putin würde mit seinen Trollen die Meinungsbildung und Social Media ‘manipulieren’. Von daher würde ich jetzt auch ‘Plattform-Manipulation’ betrieben haben, nachdem ich ‘die Ami waren es!’ tweete.” Damit spielt er auf die Verschwörungstheorie des Systems an, dass kritische Bezugnahmen auf westliche Deutungen als Kreml-Kampagne diffamiert werden.

Er legte Beschwerde gegen die Sperre ein und erhofft sich, dass Twitter sich zur Causa äußert. Bis dahin will er sich nicht auf eine Deutung der Sperre festlegen. Allerdings sei es “verdächtig”, dass er nach nur zwei bis drei Tagen voller Tweets, welche sich gegen das Narrativ der NATO und des Westens richten, direkt eine permanente Sperre ausfasst.

Twitter zeigte in der Vergangenheit bereits, dass es notfalls sogar unliebsame Staatschefs in ihrer Meinungsäußerung beschneidet:

Ausweichen auf alternative Plattformen

Der Kahlschlag gegen systemkritische Stimmen in sozialen Medien geht seit Monaten voran. Als Tesla-Chef Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter kaufen wollte, versprach er, der Beschneidung des freien Wortes ein Ende zu bereiten. Nachdem Twitter sich zur Frage nach dem Anteil von Fake-Accounts aber nicht kooperativ zeigte, wollte Musk vom Kauf zurücktreten. Die Übernahme stockt, während die Gerichte klären. In der Zwischenzeit geht die Twitter-Zensur weiter.

Gerade für Redakteure alternative Medien ist es wichtig, in sozialen Medien ihre Korrektive zum öffentlichen Narrativ streuen zu können. Wolters verweist auf die Möglichkeit, der Tagesstimme auf Telegram und GETTR zu folgen. Auch “Konflikt” ist auf Telegram und GETTR. Es ist kein Einzelfall: Auch Wochenblick wurde infolge mutiger Aufdecker-Texte auf Twitter bereits gesperrt. Folgen Sie uns auf Telegram und abonnieren sie unseren zensurfreien Newsletter.

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