Jüdische Fußballspieler müssen zunehmende Gewalt von Arabischen Migranten erdulden.

Der Präsident der deutsch-jüdischen „Makkabi“-Sportvereine klagt über zunehmenden Antisemitismus in den Amateur-Klassen. Grund dafür seien hauptsächlich Migranten aus dem arabischen Raum.

Im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur analysiert Alon Meyer, dass Judenfeindlichkeit schon lange nicht mehr von rechtsgerichteten Gruppierungen, sondern verstärkt von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund komme, „die uns im Sport anfeinden“.

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Messerattacken und Beleidigungen

Speziell in den unteren Ligen komme das gehäuft vor, da in den höheren Spiel-Ligen eine gewisse „Disziplin “ herrsche. Die jüdischen Spieler müssen derbe Beleidigungen wie „Drecks-Jude“ über „Schiedsrichter zieh‘ dein Judentrikot aus“ bis „Juden ins Gas“ erdulden.

Es betreffe, laut Meyer hauptsächlich den Fußball, den Handball und den Basketball – und vor allem die Makkabi-Mannschaften in den unteren A-, B- und C-Klassen sowie in der Kreisklasse.

Doch es bleibt nicht immer bei verbalen Attacken. Auch physische Übergriffe bis hin zu Messerattacken beklagt der jüdische Sportdirektor.

Problem Heimatsender

Diese Tendenzen zeigen sich schon länger – auch in Österreich. Bei muslimischen Jugendlichen wurde in der jüngeren Vergangenheit ein verstärktes Aufflammen von antisemitischen Vorurteilen bemerkt.

Schuld daran sind meist eine stärkere Zuwendung zum Islam und die starke Prägung aus dem Elternhaus. Auch der Konsum von anti-israelische geprägten Medien aus den Heimatländern verstärkt die antisemitischen Tendenzen.