Auf eine Initiative des grünen Umwelt- und Integrations-Landesrats Rudi Anschober wurden von der oberösterreichischen Landesregierung die Probleme mit Feuerwerkskörpern zu Silvester beraten.

Neben Bedenken zum Thema Sicherheit sind Anschober unter anderem die hohen Feinstaubemissionen ein Dorn im Auge…

Neue Gesetze eigentlich nicht nötig

Derzeit sieht das Pyrotechnikgesetz des Bundes – außer im Fall genehmigter Feuerwerke – bereits ein Verbot der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 2 in Ortsgebieten und in Gebieten mit großer Menschenansammlung vor.

Es geht also um den Vollzug des bestehenden Gesetzes. Ein erster Punkt wäre aus meiner Sicht einmal eine umfassende Information der Bevölkerung über das bestehende Verbot“, so Anschober in einer Aussendung.

Feuerwerkskörper erhöhen die Feinstaub-Belastung in Städten enorm. Dem grünen Umwelt-Landesrat ist das ein Dorn im Auge.

Erste Schritte wurden bereits gesetzt

Im Land wird nun Sicherheits-Landesrat Podgorschek (FPÖ) einen Arbeitsprozess unter Einbeziehung von Experten mit dem Ziel eines Vollzugs des bestehenden Gesetzes starten.

Erste Schritte wurden seien von der Umweltrechtsabteilung Mitte Dezember bereits unter Einbeziehung von LPD und Bezirkshauptmannschaften gesetzt worden. Darauf soll nun aufgebaut werden.