Auch in den USA bleibt der erhoffte Ansturm auf die Corona-Impfung aus. Medizinisches Personal darf sich in Amerika als erstes impfen lassen – doch die Akzeptanz des Impfstoffs hier ist gering. Ein Krankenhaus in Houston setzt nun auf finanzielle Anreize, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. 

Eine Studie zeigte jüngst, dass nur ein Drittel der medizinischen Angestellten in den Vereinigten Staaten sich impfen lassen möchte. 56% der im Rahmen der Studie Befragten zogen es laut eigenen Angaben vor, zunächst weitere Forschungsdaten abzuwarten, bevor sie eine Corona-Impfung in Betracht zogen.

Natürlich fürchten Behörden eine schlechte Signalwirkung auf die breite Bevölkerung, wenn die, die es doch am besten wissen müssten, die angepriesene Impfung verweigern. Deswegen stellt ein Krankenhaus in Houston (Texas) seinen Mitarbeitern nun eine saftige Finanzspritze in Aussicht.

Die 26.000 Angestellten von Houston Methodist’s können sich auf 500 Dollar Prämie freuen. In der Rundmail an das Personal hieß es, es handele sich dabei um ein Dankeschön für die Ausdauer im vergangenen schwierigen Jahr. Doch: Diese Prämie erhält nur, wer eine Covid-19-Impfung erhalten hat! Schließlich habe man als medizinischer Angestellter die „Pflicht, die Allgemeinheit zu leiten“ und ihr als Vorbild zu fungieren.