5,8 Prozent Geburten mehr: Großer Baby-Boom in Oberösterreich 1

Die Publizistin Verena Brunschweiger sorgte im deutschsprachigen Raum zuletzt für Kopfschütteln. Wegen des Klimawandels will sie es vorziehen, keinen Nachwuchs zu bekommen. Eine Empfehlung, die sie an alle deutschen Frauen weitergibt.

Ein Kind sei „das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“, erklärt die Autorin neben ihrer persönlichen Motivation auch die ökologische Komponente, warum ein Leben ohne Kinder eine gute Idee sei. jedes nicht geborene Kind würde „eine C02-Einsparung von rund 50 Tonnen im Jahr“ bedeuten.

„Gebärstreik“ auch in Großbritannien

Aus Angst vor dem Klimawandel will eine Gruppe britischer Frauen keine Kinder in die Welt setzen. Gegenüber der BBC sagte die Sprecherin der Gruppe „BirthStrike“ Blythe Pepino: „Unser Planet befindet sich derzeit am kollabieren.“ Genau aus diesem Grund habe sie vergangenes Jahr die Entscheidung getroffen, kein Kind zu bekommen. In der „Times“ erzählte Pepino, dass sie mit ihrem Partner eigentlich gerne Kinder haben würde.

„Wir lieben uns und es fühlt sich so an, als ob es das richtige wäre.“ Sie hatte jedoch im Jahr 2018 den Bericht des Weltklimarates gelesen und sogleich realisiert, dass es „falsch wäre, ein Kind in eine Welt zu setzen, die am Rande der Katastrophe steht“. Alice Brown, eine ihrer Mitstreiterinnen, sagte der „BBC“, sie fühle sich „so hoffnungslos“, da die Biodiversität auf dem Planeten ständig verloren geht. Ihre Entscheidung am Streik teilzunehmen ging aus dem Wunsch hervor, „diese Furcht nicht an jemand anderen weiterzugeben“.