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Da kann der ORF-Wolf nur aufheulen: Das linke Medien-Establishment muss immer mehr einer frischen, unangepassten Berichterstattung weichen.

Es ist schon gemein: Da dürfen sich etablierte Journalisten Jahr für Jahr gegenseitig in moralinsauren und praxisfernen Kommentaren zujubeln, etwas Pseudo-Kritik aneinander üben und gegenseitig für ihren „Mut“ bauchpinseln. Doch dann werden – mangels Glaubwürdigkeit des Mainstreams – alternative Medienportale stärker und üben grundlegende Kritik am linken Mediensumpf. Na sowas aber auch! Und dann gibt es da sogar eine neue Regierung…

Ein Kommentar von „Wochenblick.at“-Chefredakteur Johannes Schüller

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„Seit einigen Tagen attackiert der oberösterreichische „Wochenblick“ die stellvertretende ‚Vice‘-Chefin Hanna Herbst“, schreibt etwa der einschlägig linke Journalist Fabian Schmid in einem weinerlichen Artikel namens „Wie die FPÖ und ihr Umfeld online kritische Journalisten angreifen“. Schmid wittert gar eine ganze Kampagne der FPÖ, an der unsere unabhängige Zeitung beteiligt sein soll. Es werde versucht, Journalisten „einzuschüchtern“ und zu „attackieren“!

Darf man Österreich das Existenzrecht absprechen?

Der Anlass für die harsche Kritik: Der „Wochenblick“ hatte als erstes – und einziges –Medium über den schockierenden Tweet von Herbst, Österreich „sollte einfach nicht existieren“, berichtet. Doch anstatt grundlegend über die Zulässigkeit solcher Hass-Rede zu diskutieren, wird nun unsere Zeitung, die solche Unfassbarkeiten erst spürbar ans Licht der Öffentlichkeit brachte, kritisiert.

Man tausche einmal „Österreich“ durch ein anderes Land aus und lege das Wort einem rechts-patriotischen Politiker in den Mund – der Aufschrei wäre aus gutem Grund groß! Eine Verweigerung des Existenzrechts Österreichs scheint jedoch kein wirklicher Aufreger beim Mainstream zu sein. Unfassbare Doppelmoral!

Privat-„Presserat“ mischt wieder mit

Doch der umstrittene Privatverein namens „Österreichischer Presserat“ spricht nun von einer „persönliche Herabwürdigung“ im Zusammenhang mit der Bezeichnung „Hass-Hanna“. Na da! Wenn unsere Redaktion nur die Hälfte der herabwürdigenden Beleidigungen, die wir bereits erhalten, veröffentlichen würden, müsste der Presserat wahrscheinlich gleich einen zusätzlichen Arbeits-Senat einrichten. „Schmierfink“, und „Hetzblatt“ gehört da eher noch zu den harmloseren Beschimpfungen.

Der Redakteur einer zugegebenermaßen eher unbedeutenden niederbayrischen Lokalzeitung meinte uns auch schon öffentlich wegen herbeifantasierter körperlicher und geistiger Defizite beleidigen zu müssen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Fabian Schmid recht wenig interessiert. Dagegen finde ich „hübsche Hass-Hanna“ jedenfalls charmant.

Tod von Journalisten wird beklatscht

An anderer Stelle stimmte die linke Mainstream-Presse ebenfalls in den Chor wüster Beschimpfungen ein: Als der nonkonforme Vollblut-Journalist Udo Ulfkotte starb, warfen nicht wenige linke Journalisten und Internet-Nutzer selbst unmittelbar nach seinem Tod mit jedem erdenklichen Dreck. Hatice Ince, Autorin des „Spiegel“-Ablegers Bento, twitterte freimütig:

Das Alte muss weichen

Nicht das einzige Beispiel dafür, dass linke Journalisten alle Hüllen fallen lassen, sobald es gegen den politischen oder publizistischen Gegner geht. Seit den 1970er Jahren hat sich der linke Mainstream schrittweise den öffentlichen Raum erobert, wurde tonangebend in den Medien. Da spielte es auch keine Rolle, ob ÖVP oder CDU regierten: Die Themen und das Maß des Diskutieren gab immer stärker das linksliberale Establishment vor. Doch 2015 hat eben dieses Establishment sich seine eigene Büchse der Pandora geöffnet:

Mit dem unkritischen Beklatschen der illegalen Masseneinwanderung – inklusive umfassendem Import von Messer-Fachkräften, Vergewaltigern und Islamisten – verloren die Mainstream-Medien bei vielen Bürgern rasant an Glaubwürdigkeit. Bereits im Zuge der Russland-Krise bröckelte der öffentliche Vertrauensvorschuss nicht nur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Angesichts des krassen Auseinanderklaffens von alltäglicher Lebenswelt und medialer Berichterstattung im Zuge der Asyl-Welle erschienen die Mainstream-Medien immer mehr als unkritische „Jubelperser“ der Asyl-Lobbyisten und etablierten Politiker.

Angst um Pfründe bei ORF & Co.

Doch seit 2017 zeichnet sich eine deutliche Wende ab: Angesichts des Regierungswechsels in Österreich und dem Erstarken der antiglobalistischen und patriotischen AfD-Partei in Deutschland muss vor allem die öffentlich-rechtliche Medienwelt auch ganz konkret um ihren zuvor prall gefüllten Fressnapf fürchten.

Es geht um die massive Gefährdung bisher in großzügigstem Ausmaß erfolgter finanzieller Zuwendungen: Presseförderung, Zwangsgebühren und Regierungsinserate. Und auch der ein oder andere Stiftungsrat dürfte zukünftig nicht jeden ORF-„Ausrutscher“ wohlwollend ignorieren oder gar beklatschen.

Mehr Gage für ORF-Chef Wrabetz?
Ob ORF-Boss Alexander Wrabetz zukünftig Zwangsgebühren für parteiische Berichterstattung verjubeln kann, ist noch sehr ungewiss.

Nonkonforme Journalisten wurden gejagt und verfolgt

Während sich linke und konformistische Journalisten genüsslich an den unfreiwilligen Zuwendungen des Steuerzahlers laben konnten, mussten nonkonforme Journalisten mit Denunziationen und Vernaderungen beim Arbeitgeber und im Freundeskreis rechnen. Ich selbst wurde bei einer mitteldeutschen Uni-Zeitung, für die ich zuvor gearbeitet hatte, angezählt und entlassen. Kollegen, die nebenberuflich schrieben, wurden als Lehrer gekündigt oder mussten sich einer Antifa-Hetzjagd an der Uni ausgesetzt sehen. Natürlich scheuten die antifaschistischen Fußtruppen des linken Mainstreams auch nicht vor körperlichen, bisweilen mörderischen Attacken zurück.

Wo waren da die Fabian Schmids und Hanna Herbsts, wenn sie nicht gerade „kritisch“ über politisch Andersdenkende „berichteten“ oder „Fotos schossen“? Auch von „Reporter ohne Grenzen“, die jetzt umso eifriger trommeln und wegen kritischer Berichterstattung sogar vor „Menschenhatz“ warnen, haben wir in den Jahren 2000 bis 2014 nie etwas vernommen. Zugegebenermaßen: Es wäre kein Gütesiegel für unbequemen und gründlichen Journalismus gewesen, all diese mehr oder minder sakrosankten Lobbyorganisationen an seiner Seite zu wissen.

Wegscheider bringt’s auf den Punkt

„Journalisten“ wie Fabian Schmid oder Jakob Winter scheinen noch davon überzeugt zu sein, sie würden in der „guten, alten Zeit“ leben, in der man nicht mit ernsthafter, grundlegender Konkurrenz rechnen muss. Ein bedauerlicher Irrtum, wie sich jetzt durch das wehleidige Aufschreien in diversen Medien sich auf unterhaltsame Weise offenbart. Die Zeit des linken Establishments neigt sich dem Ende zu – wie ein in die Ecke gedrängter Wolf kämpft man mit verzweifelter Kraft gegen das Unabwendbare.

Es sind unbequeme und nonkonforme Journalistenkollegen wie Ferdinand Wegscheider, die mit pointierten Worten dieses selbstmitleidige Wehklagen gekonnt auf die Schippe nehmen. „Die armen linken Journalisten, die sich jetzt so bitter beklagen, dass sie von nichtlinken Journalisten angegriffen und kritisiert werden“, spottet er in seiner Kult-Sendung „Der Wegscheider“. Über das linke Wehklagen hinsichtlich der „Wochenblick“-Berichterstattung kann „Der Wegscheider“ nur schmunzeln. Anschauen, der Top-Journalist bringt’s auf den Punkt: