Weil sich ein Mitarbeiter des beliebten Linzer Szenelokals „JOSEF“ einen Spaß erlaubte und einen „politisch unkorrekten“ Witz mit Kreide auf ein Werbeschild vor dem „Josef“ schrieb, greifen Linke den Wirt jetzt an.

Lokalchef Günter Hager war jedoch zum Zeitpunkt der Aktion gar nicht vor Ort. „Ich war mit meiner Frau übers Wochenende auf einem Begräbnis im Südburgenland, deshalb auch in dieser Zeit nicht im Betrieb und auch nicht online“, erklärte Hager jetzt auf Facebook.

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Verbal-Attacken von Links

Konkret war auf dem Schild zu lesen: „Isst du Schwein, kommst du rein. Isst du Pute, alles gute“. Eine Passantin machte ein Foto vom Bild, postete es auf Facebook. Dort verbreitete es sich rasend schnell. Linke Nutzer orteten sofort eine „billige Hetze gegen muslimische Mitbürger“ und ähnliches.

Lustiges Schild gemacht

Eine offizielle Stellungnahme von Hager gibt es bereits: Auf Facebook macht er klar, dass es sich bei dem Spruch um die Idee eines syrischer Kriegsflüchtlings, laut Hager ein „sehr tüchtiger und engagierter Mitarbeiter“ gehandelt habe, dem der Ernst der Aktion nicht bewusst war. Auch entschuldigt sich Hager direkt bei allen, die sich durch das Plakat gestört oder gekränkt fühlen. Und das, obwohl er selbst zum Zeitpunkt der „Tat“ nicht mal vor Ort, sondern auf Urlaub war.


Rammerstorfer: „Bist du ein Schwein, darfst du rein“

Trotzdem brüskieren sich viele „politisch korrekte“ Nutzer über das Lokal, geben ihrem Unmut Ausdruck. Der Welser Thomas Rammerstorfer kommentiert das vor dem „JOSEF“ aufgestellte Schild auf Twitter sogar mit dem deftigen Spruch „Bist du ein Schwein, darfst du rein.“