Der Kommentar des „Servus TV“-Intendanten Ferdinand Wegscheider zum sogenannten „Rechtsruck“ in Österreich hat es in sich und erfreut sich im Netz großer Beliebtheit.

Das Ergebnis der Nationalratswahlen ist laut Wegscheider für das linke Establishment ein politischer Supergau.

Viel katastrophaler für ihn ist jedoch das Verhalten, das jetzt die Linken an den Tag legen.

Anstatt die Wahl des Souveräns zu akzeptieren, bemühen sich linke Politiker, Journalisten und Aktivisten gemäß Wegscheider darum, ein möglichst schwarzes Bild von der Zukunft Österreichs zu malen.

Der „furchtbare“ Rechtsruck

Dass die Mainstreammedien bei der Verteufelung des Wahlergebnisses eine zentrale Rolle spielen, verdeutlicht der Wegscheider mit einigen einschlägigen Titelseiten sogenannter „Qualitätsblätter“, die nach der Wahl erschienen sind.

Eine deutsche Satirezeitung verglich Sebastian Kurz sogar mit „Baby-Hitler“ und wollte ihn erschießen lassen.

Linke drohen Sebastian Kurz mit Mord!

Für manche Akteure wie den Chefredakteur des Falters Florian Klenk ging dies dann doch zu weit, aber seine Follower auf Twitter zeigten ihr wahres Gesicht.

Dass „die politisch korrekten Sittenwächter“ also auch klassische Hasspostings verfassen können, hat der Wegscheider an diesem Beispiel bewiesen.

„Kranke Niedertracht von Links“

Welche Empörung ausgebrochen wäre, hätte sich dieser Kommentar gegen eine Gutmenschin gerichtet und wäre von einem Rechten gekommen, will sich der Wegscheider nicht ausmalen.

„Gegen kranke Niedertracht von Links wartet man meist vergeblich auf Empörung und Protest“ betont er.