ServusTV-Intendant Dr. Ferdinand Wegscheider blieb auch im jüngsten Wochenkommentar gewohnt kritisch – und kritisiert Mainstream-Medien und das Netzwerk um Bill Gates scharf. Prädikat: Sehenswert!

Sein wöchentliches Format beginnt mit dem Hinweis auf Lehren aus Geschichtsstunden in der Schule. Er habe sich etwa immer wieder gefragt, wie er etwa in der NS-Zeit angesichts Repression und Denunziation gehandelt hätte. Eine zunehmende Zahl an ‚Nazi-Jägern‘ würde unterdessen sogenannte Mitläufer nach 75 Jahren immer noch fragen, weshalb sie keinen Widerstand leisteten. Wenn nun über Nacht „radikale Einschränkungen der Grundrechte“ geschähen, seien dieselben „Moralprediger“ aber plötzlich still.

Mainstream-Medien als „Erfüllungsgehilfen“ der Regierung

Ein Teil verkrieche sich „in Selbstisolation oder anderen Niederungen“ der Lockdown-Anordnungen, schweige eisern. Der mediale Teil habe über Nacht den „demokratischen Kontrollauftrag über Bord geworfen“. An die Stelle kritischer Berichterstattung würden dank Regierungsinseraten und Sonderförderungen „eifrige Erfüllungsgehilfen“ treten.

Der Großteil der Medien verlautbare die „Zwangs-Anordnungen der Regierung“ kritiklos und feuere „aus allen Rohren“ auf Kritiker, versuche „jeden Widerstand schon im Keim zu ersticken“. Er möchte sich also „gar nicht ausmalen, wie sich diese Leute unter dem Druck vor 80-90 Jahren verhalten hätten“, ihm reiche nämlich bereits ihr heutiges Betragen.

Kritiker gegen „Staatsmeinung“ verunglimpft

Der mediale Umgang mit Kritikern, welche sich gegen zur „Staatsmeinung“ erhobenen Regierungs-Darstellungen stellten, sei „unbeschreiblich“. Renommierte Forscher würden taxfrei als Minderheit, als Spinner oder Verschwörungstheoretiker dargestellt, welche „Fake News“ verbreiteten.

Dagegen fahre man mit sogenannten „Faktencheckern“ auf, die sich bemüßigt fühlten, über Aussagen und Einschätzungen anerkannter Fachleute zu urteilen. Und: „Heerscharen von Redakteuren und Moderatoren nicht zu blöd, reflexartig gegen jede noch so versierte Kritik an der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Pharmaindustrie und dem Impfkartell rund um Bill Gates zu verteidigen“.

Bill Gates fördert Experten, Institute und Medien

Dabei stellt Wegscheider auch Seilschaften im Bereich heraus. Dass „Ärzte und Handlanger“ wie Christian Drosten von der Berliner Charité oder Lothar Wieler vom Robert-Koch-Institut angesichts „üppiger Zuwendungen von Bill Gates zur Verteidigung ihres Sponsors“ ausreiten, überrasche nicht. Dasselbe gelte für die Weise, wie dies „vermeintlich unabhängige Medien derart plump und offensichtlich“ tun.

Denn die Bill & Melinda Gates-Stiftung finanziere auch renommierte Medien wie den Spiegel, die Zeit oder Le Monde mit mehreren Millionen Euro pro Jahr. Als Resultat hätte etwa der Spiegel einen deutschen Spitzenbeamten als „verwirrten Einzeltäter“ und „rechten Verschwörungstäter“ bezeichnet. Dieser hatte in einem Papier eine Lockerung der Maßnahmen empfohlen und sei mittlerweile vom Dienst suspendiert.

Gates rechnet offenbar mit 700.000 Impf-Opfern

Unterdessen gehe die mediale Verteidigung von Bill Gates weiter. Der „smarte Computer-Krösus und ‚Menschenfreund'“ bekäme etwa von der ARD und österreichischen Zeitungen eine Plattform, seine „erschreckenden Pläne einer globalen Zwangsimpfung auch ohne jede Einordnung“ zum Besten zu geben.

Mindestens ebenso schockierend sei, dass Gates bei einer solchen Impfung offenbar selbst mit etwa 700.000 Impf-Opfern rechne. Was dieser als „Nebenwirkungen“ klassifiziere bedeute tatsächlich eine große Anzahl schwerer Behinderungen und Todesfälle. Die Kosten und die Verantwortung hingegen wolle Gates auf Regierungen abschieben.

Zweierlei Maß und Mundtotmachung von Kritikern

Selbst derartige Aussagen würden „seriöse Medien wie den ORF“, so Wegscheider weiter, nicht davon abhalten, Gates weiter uneingeschränkt zu verteidigen. Auch sonst gelte zweierlei Maß, man würde „nämlich Vertreter der Permanenten Panikmache weiterhin als renommierte Wissenschaftler präsentieren, während Kritiker beharrlich als Verschwörungstheoretiker diffamiert werden“.

Auch von staatlicher Seite versuche man „lästige Kritiker mundtot zu machen“. Dies gelte selbst für jene, die im Beraterstab der Regierung säßen. Interview-Anfragen an einen AGES-Abteilungsleiter, der das Virus für weniger ansteckend als manche annehmen hält und gegen die Maskenpflicht argumentiert, würden „mit immer neuen Ausreden“ abgeblockt. Für Wegscheider kein Zufall: „Ein Schelm, wer böses dabei denkt, gell?“