Sperrfrist 01.05. „Weidmanns Heil“ wird  immer jünger 1
Bild: Pixabay

600 Frauen und Männer bereiteten sich auf die bevorstehenden Jagdprüfungen in ganz Oberösterreich vor. Mehr als die Hälfte der Anwärter sind unter 30 Jahre jung.

Der Landesjägermeister Sepp Brandmayr erkennt damit eine klare Entwicklung: „Vor allem bei jungen Leuten nimmt das Interesse für die Jagd und die Aufgaben sowie die Verpflichtungen  weiterhin zu.“ Spannend sind auch deren Beweggründe.

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Beweggründe

Rund 19.000 Jäger absolvierten in Oberösterreich bereits erfolgreich die Jagdprüfung. Zu ihnen gesellen sich die frisch gebackenen Weidmänner und -frauen. Sie vereint ein umfassendes Wissen zu Natur, Tier, Land- und Forstwirtschaft sowie Waffen- und Rechtskunde, welches in den Vorbereitungskursen gelehrt wurde.

Dies deckt sich auch mit den drei häufigsten Beweggründen, die die Anwärter bei der Jagdprüfung nennen: „Die einen sind ganz einfach mit dem Weidwerk zu Hause aufgewachsen, andere wiederum wollen mehr über Pflanzenarten, Wildtiere und deren Zusammenhänge erfahren.

Jagdhornbläsergruppen spielen auf

Oder sie wollen jene Tiere, deren Fleisch sie essen, selber erlegen, weil sie somit wissen, wie diese aufgewachsen sind und beste Qualität bekommen.“ Mit dem vollendeten 17. Lebensjahr kann zur Jagdprüfung angetreten werden. Ist die Jagdprüfung geschafft, wird ordentlich gefeiert.

Jagdhornbläsergruppen spielen da oder dort auf und sorgen für die musikalische Umrahmung. Die Urkunde und die gültige Jagdkarte in Scheckkartenformat für jene Jungjäger, die ihr 18. Lebensjahr erreicht haben, werden vom jeweiligen Bezirksjägermeister an die Weidmänner und -frauen überreicht.

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