Durch eine Baumpflanzoffensive, bei der in Wels in den nächsten Jahren 2500 Bäume gesetzt werden sollen, wird die Stadt an der Traun noch grüner werden.

Von Kurt Guggenbichler

Diese grüne Bereicherung versprechen der blaue Bürgermeister Andreas Rabl und seine beiden Stellvertreterinnen Silvia Huber (SPÖ) und Christa Raggl-Mühlberger (FPÖ). Zwar habe Wels schon von jeher das Glück landschaftlich in einen grünen Bereich eingebettet zu sein, betont Rabl, aber man müsse an die Zukunft denken.

Bäume: wichtiger Beitrag zur natürlichen Kühlung

Im gesamten Stadtgebiet gibt es zur Zeit 9000 Bäume im öffentlichen Bereich, die vor allem an heißen Tagen einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Kühlung leisten. Allein heuer wurden schon 150 neue Bäume gepflanzt, informiert Stadtgärtner Christoph Haslmayr. Beginnend bereits mit Herbst dieses Jahres soll die Messestadt bis zum Herbst nächsten Jahres die ersten 1000 neuen Bäume bekommen, freut sich Silvia Huber.

Gepflanzt wird vor allem sogenannte Forstware, das sind junge Bäume, die noch wachsen müssen, aber auch schon größere Exemplare. Dabei werden vorwiegend heimische Arten wie Ahorn, Hainbuche etc. eingesetzt.

Baumgutschein für jedes neu geborene Welser Kind

Der Burggarten: Eine der kleinen, grünen Welser Lungen

Als Standorte für die neuen Gewächse hat Rabl vor allem baumlose Wanderwege und Straßen im Auge. Zusätzlich forciert wird das Begrünungsvorhaben mit einer Baumgutscheinaktion für jedes neu geborene Welser Kind, erläutert Christa Raggl-Mühlberger. Dieser Gutschein könne dann im Frühjahr und im Herbst bei der Stadtgärtnerei eingelöst werden.

Der neue Baum des jeweils neuen Welser Erdenbürgers kommt dann in einem sogenannten Kinderwald zu stehen, wofür die Stadt mehrere Areale im Auge hat. Bei 550 Geburten im Jahr sind das 550 neue Bäume. Ein Baum sei ein Symbol des Wachstums und des Gedeihens, und zur Geburt gesetzt wächst dieser gemeinsam mit dem Kind heran, so Raggl Mühlberger. Silvia Huber bewertet die Baumpflanzoffensive als „ein sehr ambitioniertes Vorhaben“, das Wels nicht nur „grüner, sondern auch umweltfreundlicher“ machen wird.